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Diakonie-Großbrand: 17-Jähriger angeklagt

Gifhorn-Kästorf Diakonie-Großbrand: 17-Jähriger angeklagt

Die Ermittlungen der Gifhorner Kripo sind abgeschlossen, jetzt beschäftigt der Kästorfer Diakonie-Großbrand gleich zwei Staatsanwaltschaften. Gegen einen der beiden 17-Jährigen, die das Feuer im Januar aus Frust gelegt haben sollen, gibt es inzwischen eine Anklage. Bei dem Brand entstand fünf Millionen Euro Schaden. Menschen wurden nicht verletzt.

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Diakonie-Großbrand: Gegen einen der beiden 17-Jährigen, die das Feuer gelegt haben sollen, gibt es jetzt eine Anklage der Bremer Staatsanwaltschaft.

Quelle: Michael Uhmeyer

Einer der 17-Jährigen müsse sich demnächst vor dem Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Bremen-Blumenthal für die Tat verantworten, sagt Oberstaatsanwalt Frank Passade, Sprecher der Bremer Staatsanwaltschaft. Die Anklage, die Ende Mai erfolgt sei, laute auf fahrlässige Brandstiftung. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass die beiden 17-Jährigen das Feuer gelegt haben, beim Ausbruch der Flammen jedoch versucht hätten, den Brand zu löschen - was jedoch misslungen sei.

Mit der Anklage gegen den zweiten 17-Jährigen ist Staatsanwaltschaft in Magdeburg befasst. „Es gibt noch keine Anklage gegen ihn, denn der Abschluss der staatsanwaltlichen Ermittlungen steht noch aus“, erklärt Oberstaatsanwalt Frank Baumgarten, Pressesprecher der Magdeburger Staatsanwalt. Wenn es bei dem Vorwurf der Brandstiftung bleibe, werde es ebenfalls einen Prozess vor dem Jugendschöffengericht geben, so Baumgarten.

Bei dem Feuer wurden Mitte Januar drei Hallen der Abteilung Montage und Verpackung der Kästorfer Diakonie in Schutt und Asche gelegt. 120 Feuerwehrleute waren im Löscheinsatz.

Im Falle einer Verurteilung droht zumindest einem der 17-Jährigen, den die Kripo für den Haupttäter hält, eine Haftstrafe zwischen sechs Monaten und fünf Jahren.

ust

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