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Deutsche Meister treffen sich zum 80. Geburtstag

Feldhandball Deutsche Meister treffen sich zum 80. Geburtstag

1963 haben sie im Zoostadion in Wuppertal für den VfL Wolfsburg die Deutsche Meisterschaft im Feldhandball gewonnen. Am Sonntag traf sich ein großer Teil der damaligen Mannschaft zum 80. Geburtstag beim Mittelstürmer und späteren Verteidiger Uwe Trigo-Teixeira in Wilsche.

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Besondere Gäste: Zum 80. Geburtstag von Uwe Trigo-Teixeira (3.v.r.) waren mit Paul Schwope (v.l.), Peter Baronsky, Bernd Schneider, Walter Hansch, Ernst Luthe und Karl-Heinz Bielfeldt die Feldhandballspieler gekommen, die 1963 Deutscher Meister geworden sind.

Quelle: Christina Rudert

Wilsche. „Mit 15, 16 Jahren habe ich damals in Hamburg angefangen, Handball zu spielen“, berichtete Trigo-Teixeira. Nach Wolfsburg kam er 1957 wegen des Jobs - damals waren die Handballer gemeinsam mit den Leichtathleten das Aushängeschild des VfL, der junge Hamburger fand sofort Anschluss. „Wir haben alle im Ledigenheim an der Kleiststraße gewohnt, immer vier Handballer in einem Zimmer“, erinnert sich Teamkollege Peter Baronsky.

Eine Bundesliga war noch nicht etabliert, die besten Mannschaften der Landesverbände traten im Kampf um die Deutsche Meisterschaft gegeneinander an. Gespielt wurde im K.o.-System, erinnert Paul Schwope. „Diese Reiserei wie heute mit Hin- und Rückspiel gab es nicht.“

Eigentlich war geplant, dass das Finale 1963 in Hannover stattfindet, aber die räumliche Nähe zu Wolfsburg fand der Deutsche Handballbund nicht neutral genug und verlegte das Spiel nach Wuppertal. „Dass unsere Gegner aus Solingen mit der Straßenbahn anfahren konnten, war scheinbar in Ordnung“, so Baronsky. Vor 40.000 Zuschauern standen die VfLer an einem nebligen Sonntag um 11 Uhr im Zoostadion, und obwohl „unser wichtigster Torschütze Horst Nolte, leider schon verstorben“, so Trigo-Teixeira, „mit dem nassen Ball nicht klar kam, haben wir 9:6 gewonnen“.

Handball spielen sie schon länger nicht mehr, und auch mit Doppelkopf haben sie inzwischen wieder aufgehört. „Aber Kontakt haben wir immer noch regelmäßig“, freut sich Trigo-Teixeira.

tru

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