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Deutliche Gewinner sind AfD und FDP

Bundestagswahl im Landkreis Gifhorn Deutliche Gewinner sind AfD und FDP

Die Bundestagswahl hat auch im Landkreis Gifhorn für heftige Verschiebungen in der Parteienlandschaft gesorgt. Deutliche Gewinner sind die AfD und die FDP. Die AZ hat untersucht, wo im Kreisgebiet welche Partei am besten oder am schlechtesten abgeschnitten hat.

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Auszählung der Briefwahlergebnisse: Die Bundestagswahl hat auch im Landkreis Gifhorn für Verschiebungen in der Parteienlandschaft gesorgt.

Quelle: Michael Franke

Landkreis Gifhorn. Satte 19,4 Prozent der Zweitstimmen hat die AfD in Wahrenholz erreicht. Auch bei den Erststimmen war sie mit 18 Prozent in dieser Gemeinde im gesamten Landkreis am erfolgreichsten. Am schlechtesten schnitt die AfD in Adenbüttel ab. Dort erreichte sie 5,9 Prozent der Zweit- und 4,9 Prozent der Erststimmen.

Hätte sich der Landkreis nach den Wählern in Groß Oesingen gerichtet, wäre für die CDU die Welt so richtig in Ordnung gewesen. Dort erreichten die Christdemokraten 47,8 Prozent der Zweitstimmen und mit Ingrid Pahlmann sogar 52,6 Prozent der Erststimmen. Das schlechteste Ergebnis fuhr die CDU mit 29,3 Prozent der Zweit- und 30,8 Prozent der Erststimmen in Bokensdorf ein.

Die SPD erreichte ihre besten Ergebnisse in Hillerse – 34,9 Prozent der Zweitstimmen und 44 Prozent der Erststimmen. Nur 20,1 Prozent der Zweit- und 25,3 Prozent der Erststimmen erhielten die Sozialdemokraten in Groß Oesingen.

In drei Orten des Landkreises erreichten die Grünen bei den Zweitstimmen sogar ein zweistelliges Ergebnis. 10,2 Prozent gab es in Winkel und sogar 10,6 Prozent in Groß Schwülper und Vordorf. Mit nur 4,1 Prozent der Zweitstimmen müssen sie sich aber in Wesendorf und Brome zufrieden geben. Und nur 3,1 Prozent der Erststimmen holte die Kandidatin Stefanie Weigand in Ummern, Parsau und Osloß.

„Hochburgen“ der Linken liegen in Barwedel, wo sie 8,2 Prozent der Erststimmen erhielten, und Leiferde, wo Klaus Brinkmann 7,6 Prozent der Erststimmen ergatterte. Das schlechtestes Ergebnis gab es für die Linken bei dere Zweitstimmen in Bergfeld (3,0 Prozent) und bei den Erststimmen in Neubokel (3,1 Prozent).

Freuen kann sich die FDP . Selbst das schlechteste Zweitstimmenergebnis (5,4 Prozent in Kästorf) liegt noch über dem Gesamtergebnis der FDP bei der Wahl 2013 im Wahlkreis Gifhorn-Peine, wo die Liberalen 3,5 Prozent erreichten. Die wenigsten Erststimmen erhielt Kandidat Holger Flöge mit 1,9 Prozent in Kästorf. Das beste Zweitstimmen-Ergebnis gab es für die FDP in Winkel (12,4 Prozent), am meisten Erststimmen holte Flöge in Tappenbeck (7,8 Prozent).

Von Frank Reddel

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