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Der erste Frost: Jetzt wollen alle die Reifen wechseln

Run auf die Autowerkstätten hat eingesetzt Der erste Frost: Jetzt wollen alle die Reifen wechseln

Urlaubssperre in den Gifhorner Autowerkstätten: Seit Oktober gibt es mit dem Reifenwechsel jede Menge Arbeit. Mit dem ersten Nachtfrost diese Woche hat sich das noch beschleunigt.

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Jetzt geht‘s im Akkord: Mit dem ersten Frost hat in Gifhorn der Run auf die Autowerkstätten eingesetzt.

Quelle: Stefan Arend

Gifhorn. Bei den Kühl-Autohäusern und ihrem Reifen-Partner Vergölst herrscht Urlaubssperre. Uwe Westphal und Frank Hermann brauchen zurzeit jeden ihrer Leute. „Es werden Überstunden gemacht“, sagt Westphal. Hermann ergänzt: „Wir machen wie immer auch unsere Reifen-Samstage.“ Es geht in diesen Wochen allein um fast 4000 eingelagerte Räder-Sätze, zählt Westphal auf. „Wir sind für die nächsten zwei Wochen ausgebucht“, sagt Antonio Kampourakis von DK Reifen. Erst gekratzt, dann angerufen: Mit dem ersten Frost kamen zig Anfragen rein, so der Reifen-Fachmann. Innungs-Obermeister Stefan Pingel rät, sich bereits im Oktober zumindest um einen Termin zu kümmern. „Das ist erfahrungsgemäß die beste Zeit.“ Auf Einteilung setzt auch Westphal, der die Dienstwagen von Behörden Anfang Oktober vor dem ersten Ansturm rangenommen hat, damit die gar nicht erst in den Wechsel-Stau geraten: „Alles, was Blaulicht hat, ist schon längst umgerüstet.“ Weg von zweimal Reifenwechsel im Jahr? Kampourakis spricht von einem 20-prozentigen Zuwachs bei Ganzjahresreifen, auch Pingel sieht da eine steigende Nachfrage – mit Skepsis. Im Sommer zu hoher Verbrauch, im Winter zu wenig Grip: „Ganzjahresreifen sind keine gute Alternative.“ Höchstens für jene, die im Ernstfall auch mal aufs Auto verzichten könnten. Beide sehen noch einen anderen Trend: Hin zu Markenreifen. Conti und Co hätten ihre Preise angepasst, so Kampourakis. Immer mehr Kunden sagen sich laut Pingel: „Kaufste billig, kaufste zweimal.“

rtm

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