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Der SoVD sieht Nachteile für Patienten

Gifhorn Der SoVD sieht Nachteile für Patienten

Durch die Ausgliederung von Pflegehelfern aus dem Helios-Verbund befürchtet der Sozialverband Deutschland (SoVD) Nachteile für Patienten des Gifhorner Klinikums. Kreisverbandsvorsitzender Ulrich Kabrodt sieht „Qualitätsstandards bei der Pflege und Wahrung von Patientenrechten bedroht“. Das Klinikum weist die Kritik zurück.

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Zunehmende Belastung des Pflegepersonals im Klinikum: Der Sozialverband befürchtet, dass sich die Situation durch Ausgliederung von Pflegehelfern weiter verschärft.

Quelle: Archiv

„In letzter Zeit haben wir vermehrt Beratungsgespräche mit hauptamtlichen Pflegehelfern des Helios-Klinikums in unserer Geschäftsstelle geführt. Die zum Teil langjährigen Mitarbeiter werden aus dem Helios-Verbund ausgegliedert und erhalten neue Arbeitsverträge angeboten“, erklärt Kabrodt.

Der Chef des mehr als 7000 Mitglieder zählenden Kreisverbandes verweist in diesem Zusammenhang auf eine Analyse von ver.di und Helios-Betriebsräten zur Arbeitssituation auch im Helios-Klinikum Gifhorn. „Dabei ist festgestellt worden, dass auf Grund der hohen Arbeitsbelastung die Pflegekräfte an ihrer Belastungsgrenze und darüber hinaus angekommen sind“, so Kabrodt. Pflegehelfer hätten in den Beratungsgesprächen die Sorge geäußert, dass sich das neue Vertragsverhältnis nachteilig auswirke und sozial-rechtliche Ansprüche verloren gingen.

Helios-Sprecher Matthias Schulz hält dagegen. Die Umstrukturierung habe eine Entlastung des Pflegepersonals und eine Verbesserung der Patientenversorgung zum Ziel. Nachteile hätten die Mitarbeiter durch einen Wechsel in die neuen Servicegesellschaften nicht - der Haustarif bleibe gültig.

ust

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