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Gifhorn Stadt Der Junggesellenclub feiert Geburtstag: Männer unter sich
Gifhorn Gifhorn Stadt Der Junggesellenclub feiert Geburtstag: Männer unter sich
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00:16 01.01.2014
Hissen der Vereinsfahne: Präsident Erich Milter (r.) begrüßte 201 Männer, davon rund die Hälfte Junggesellen.
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Ob Bedienung oder Thekenpersonal (A-Jugend und Jungschützen) - es gab nur Männer. Selbst die drei Zentner Kartoffeln für Grünkohl mit Bregenwurst waren vom männlichen Geschlecht geschält worden.

Seit 1993 gibt es alle fünf Jahre dieses Treffen. Es ist längst nicht mehr Junggesellen vorbehalten. Wie Präsident Erich Milter informierte, der von Anfang an die Geschicke des Vereins lenkt, können auch Männer teilnehmen, die nach 1969 geheiratet und in Oesingen und Umgebung wohnen oder gewohnt haben.

Die weitesten Anreisen in diesem Jahr hatten Ewald Stöcke aus Bukarest in Rumänien (1828 Kilometer) und Christoph Buhr aus Le Luc in Frankreich (1480 Kilometer). Als Ehrengäste begrüßte Milter Rainer Haarmann, Bürgermeister Jürgen Schulze sowie sechs Ratsherren. Der Präsident informierte, dass nur bis 22 Uhr gefilmt und fotografiert werden dürfe. „Was danach passiert, geht niemanden etwas an“, sagte er schmunzelnd.

Nach dem Hissen der Vereinsfahne durch Kassenwart Bernd Kahle und Vertrauensmann Karl-Heinz Milter folgte ein kleines Programm. Extra aus Berlin war Klofrau Charlotte Jablonski (Thorsten Unger) eingeflogen. Sie gab Hinweise zur richtigen Benutzung der Männertoilette und legte zehn Euro Strafe für jeden fest, der die Damentoilette benutzte.

Die Männer des Musikcorps Groß Oesingen sorgten für Stimmung. Gemeinsam wurden „Tief im Heideland“, „Schönes Oesinger Land“ und das Niedersachsenlied gesungen. Danach nahm der Männerabend seinen Lauf - Klönsnack, Bier, Korn, Gesang, und das alles ohne die mahnenden Blicke einer Frau.

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