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Gifhorn Stadt Traumsommer auch für Wespen und Hornissen
Gifhorn Gifhorn Stadt Traumsommer auch für Wespen und Hornissen
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00:18 10.08.2018
Attacke: Als Folge der lang anhaltenden Trockenheit ist im Kreis Gifhorn mit einem Wespenjahr zu rechnen. Quelle: Getty Images
Gifhorn

Zehn bis 15 Mal klingelt Preusses Beratungstelefon täglich. „So viele Anrufe hatte ich noch nie.“ Der Beratungsbedarf von Grundstücks- und Hauseigentümern sei enorm. Kein Wunder: Der trockene und milde Mai habe die Staatenbildung begünstigt.

Hektisches Hin- und Herfliegen

Die zurzeit aktive Sächsische Wespe niste sich gern in Gartenschuppen ein. Ihre Zeit werde Ende August um sein, sagt Preusse. Dafür kämen jetzt die häufigsten Arten Deutsche Wespe und Gewöhnliche Wespe in Gang, die erst Ende Oktober sterben würden. Hektisches Hin- und Herfliegen vor dem Gesicht und über dem Kuchen: „Das sind die Arten, die lästig werden“, räumt Preusse ein. Deren Nester seien auf Dachböden, in alten Vogelkästen, Schuppen und in der Erde.

In 80 bis 90 Prozent der Fälle könnten die Nester auf dem Grundstück verbleiben, sagt Preusse. Das Entfernen sei auch deshalb aussichtslos, weil das nächste Nachbarnest so nah sei, dass man die Wespen nicht los würde.

Ruhe bewahren

So rät Preusse vor allem dazu, Ruhe zu bewahren, wenn einem Wespen vor der Nase herumwuselten – wenn es denn auch schwer falle. „Nicht nach Wespen schlagen, das provoziert Stiche.“ Man könne auch vorbeugen: „Konsequent Getränke abdecken“, ebenso Lebensmittel – das vermeide, dass sich Futterquellen bei den Schwarzgelben herumsprechen. „Wespen kommunizieren miteinander.“

In der Nähe von Hornissennestern seien Erschütterungen zu vermeiden, auch sollte man nicht in Richtung der Insekten pusten. Ansonsten sei die größte heimische Wespenart eher entspannt und verträglich und keinesfalls so bedrohlich, wie landläufig befürchtet. Ihre Stiche seien nicht gefährlicher als die von Bienen und Wespen. „Die Hornissen sind eben nur imposanter.“

Von Dirk Reitmeister

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