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Gifhorn Stadt Der Bärenklau wuchert im Kreis
Gifhorn Gifhorn Stadt Der Bärenklau wuchert im Kreis
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22:56 15.07.2011
Brenneckenbrück: Hier wie an vielen Orten im Kreisgebiet macht der Bärenklau breit. Quelle: Photowerk (mpu)
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Ganze Büscheln hat Anke Damerau an der Bushaltestelle Brenneckenbrück entdeckt. Die Gifhornerin ist besorgt: „Wenn da Kinder reinfallen.“ Denn der Bärenklau hat es in sich. Sein Saft setze den Lichtschutzfaktor der Haut auf null, sagt Klaus-Dieter Böse vom Landvolk. Die Haut sei der UV-Strahlung voll ausgeliefert. „Das gibt brutalste Verbrennungen.“

Ein Einwanderer aus dem Ural, der heimische Pflanzen verdrängt und sich nicht so leicht beseitigen lässt: „Der Bärenklau ist tatsächlich eine Pflanze, die uns vor Probleme stellt und sich immer weiter ausbreitet“, sagt Antje Präger vom Landkreis. Es sei Sache der Grundstückseigentümer, sie zu beseitigen – am besten mit langen Ärmeln und Handschuhen.

Die Herkulesstaude wachse vor allem am Wasser, sagt Böse. Mit Chemie dürfe sie deshalb nicht bekämpft werden. Man müsse früh die Blütenstände kappen. „Das muss man jahrelang durchhalten. Die Pflanze ist zäh.“

Das macht es auch dem Team von Bernd Mühlnickel so schwer, Herkulesstauden am Straßenrand zu bekämpfen. Die Mitarbeiter der Landesbehörde für Straßenbau, die jetzt den Brenneckenbrücker Bärenklau ausgegraben haben, müssen die Bushaltestelle deshalb weiter im Auge behalten.

rtm

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