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Demonstranten fordern Haft für Tierquäler

Gifhorn Demonstranten fordern Haft für Tierquäler

Gifhorn. Gegen Tierquälerei und für eine härtere Bestrafung der Täter demonstrierten am Sonntagnachmittag knapp 500 Menschen aus ganz Deutschland in Gifhorn: Anlass für die Aktion bot der Fall der im Maikampsee ertränkten Dobermann-Hündin Sheila - „es geht uns aber um mehr, es müssen härtere Gesetze her“, forderte Organisatorin Nicole Deptula.

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Makaberer Anblick: Mit einer Nachbildung der ertränkten Hündin Sheila machten die Demonstranten aufs grausame Schicksal gequälter Tiere aufmerksam.

Quelle: Photowerk (mf)

„So tief mein Schlaf auch sein mag, ich werde Euch hören. Und selbst die größte Macht des Todes wird nicht verhindern können, dass meine Seele mit dem Schwanz wedelt“: So manchem Teilnehmer der Demonstration trieben diese Worte die Tränen in die Augen - denn das Spruchband hing an einer Bahre, auf der eine Nachbildung von Hündin Sheila durch die Stadt getragen wurde. Maul und Pfoten waren dabei mit Klebeband gefesselt - genau wie bei Sheila, als ein Angler sie im Juni aus dem Maikampsee zog. Makaber? Womöglich. Aber für die Demonstranten wohl der einzige Weg, um aufs grausame Schicksal gequälter und getöteter Tiere aufmerksam zu machen: „Die Taten werden immer abscheulicher, immer gewaltvoller - aber die Strafen sind lächerlich im Vergleich zu dem, was den Mörder eines Menschen erwartet“, rief Deptula den Demonstranten bei der Abschlusskundgebung auf Gifhorns Marktplatz zu. „Dabei sind Tiere doch genauso Lebewesen, wie wir Menschen auch - und sie sind genauso zu schützen.“

Demo gegen Tierquälerei und für härtere Strafen: Knapp 500 Menschen aus ganz Deutschland demonstrierten in Gifhorn.

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Anstatt das volle Strafmaß von drei Jahren Haft auszuschöpfen, kämen Täter oft mit einer Geldstrafe davon - „und dann gibt‘s nicht mal ein Tierhalteverbot“, ärgern sich Steffi Schenk und Tanja Huttanus, die die Demo zusammen mit Deptula organisiert haben. „Wir vertrauen auf den Staat - aber wir fordern, dass der Gesetzgeber entschiedener gegen Tierquäler vorgeht“, sagten Anja und Andreas Gnad aus Salzgitter.

til

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