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Gifhorn Stadt Demo gegen Flüchtlinge: „Es wird gezielt Angst geschürt“
Gifhorn Gifhorn Stadt Demo gegen Flüchtlinge: „Es wird gezielt Angst geschürt“
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00:16 28.01.2016
Demo gegen Flüchtlinge: Polizei und Verwaltung üben Kritik - und lehnen auch eine Bürgerwehr in Gifhorn ab. Quelle: Photowerk (mf)
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Gifhorn

„Wir haben die Flüchtlingssituation gut im Griff“, kann Landrat Dr. Andreas Ebel die Gründung von „Gifhorn passt auf“ und auch die Protest-Aktion in der Fußgängerzone nicht nachvollziehen. „Gifhorn ist nicht Köln - wir betreiben eine offene Flüchtlingspolitik und setzten auf eine umfassende Information der Landkreis-Einwohner - auch im Vorfeld.“ Ebel macht allerdings kein Hehl daraus, dass die „Stimmung angespannt ist“. „Darum müssen Ängste der Bürger Ernst genommen werden“, hält er einen offenen Dialog für sinnvoll. „Eine Bürgerwehr lehne ich jedoch entschieden ab“, stellt Ebel klar. So sieht es auch Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich: „Dafür sehe ich keinen Bedarf“, verweist er darauf, dass die Polizei in Gifhorn gute Arbeit leiste und Sicherheit und Ordnung im Griff habe.

Eine Position, die auch Polizeisprecher Thomas Reuter vertritt. „Diese Form von Unterstützung brauchen wir nicht, denn wir sind präsent und immer da, wenn unsere Hilfe benötigt wird“, verweist Reuter auf zahlreiche Fahndungserfolge in der jüngsten Zeit. „Demo und Bürgerwehr in Gifhorn - es wird gezielt Angst geschürt“, findet Reuter kritische Töne.

Gerüchte würden vielfach gezielt in den Sozialen Netzwerken gestreut. Anlass für Spätaussiedler-Demo in der Fußgängerzone sei eine erfundene Vergewaltigung eines Mädchens durch Flüchtlinge in Berlin gewesen.

ust

Städtepartnerschaft unter wissenschaftlichen Aspekten praktiziert der Gifhorner Christoph Otte: Der 28-Jährige arbeitet seit Ende 2012 an seiner Doktorarbeit zur frühmittelalterlichen Siedlungs- und Agrargeschichte in Dumfriesshire und hat jetzt den Truckell-Preis verliehen bekommen.

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Wilsche. Bei dem Mann, der in der Nacht zu Sonntag bei einem Großbrand auf einem Campingplatz am Erikasee starb, handelt es sich um den 66-jährigen Bewohner eines vom Feuer zerstörten Wochenend-Hauses. Er starb vermutlich durch giftige Rauchgase. Die Ursache für das Feuer ist weiterhin unklar.

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