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Debatte um günstigen Wohnraum in der Stadt

Gifhorn Debatte um günstigen Wohnraum in der Stadt

Gifhorn. Günstigen Wohnraum schaffen in Gifhorn: Das war am Montag das beherrschende Thema in der Sitzung des Rates der Stadt. Es zog sich über mehrere Tagesordnungspunkte.

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Günstigen Wohnraum in Gifhorn schaffen: Das war am Montag das Thema schlechthin im Rat der Stadt.

Quelle: Photowerk (mpu Archiv)

Zusammen mit der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft Grundstücke unter dem Marktwert anbieten, mit der GWG zusammen arbeiten und in Neubaugebieten eine Quote mit öffentlich geförderten Wohnraum festlegen: Der Rat verabschiedete ein von der Verwaltung erarbeitetes Maßnahmenpapier zur Förderung von sozialen Wohnraum.

So eine Quote brachten die Grünen einen Tagesordnungspunkt später ins Spiel, als es darum ging, das neue Baugebiet am III. Koppelweg auf den Weg zu bringen. „Wir brauchen den preiswerten Wohnraum jetzt“, sagte Nicole Wockenfuß.

Doch die Grünen standen im Rat allein da. Alle anderen stimmten gegen ihren Antrag. Mit dem Investor, der Sparkassen-Gesellschaft IDB, sei bereits alles abgemacht, sagte Ulrich Stenzel (SPD). Es wäre nicht fair, jetzt neue Voraussetzungen schaffen zu wollen. „Redlichkeit ist das ganz Entscheidende.“ Bürgermeister Matthias Nerlich wies auch darauf hin, dass der Bebauungsplan gar keine Mehrgeschossbauten vorsehe. „Ein Haus mit vier, sechs oder acht Wohnungen ist da überhaupt nicht erlaubt. Das ganze Planungsverfahren müsste von vorn beginnen - und das kurz vor Toreschluss.“

Das Thema beschäftigte den Rat bis in die Diskussion um den Haushalt 2016.

Weitere Beschlüsse

67,7 Millionen Euro Einnahmen und Ausgaben, darunter keine Neuverschuldung, aber rund 9,5 Millionen Euro Investitionen: Der Rat verabschiedete den Haushalt 2016 der Stadt Gifhorn.

Bei Wahlen zum Rat der Stadt gibt es in Gifhorn künftig drei Wahlbereiche: Gifhorn Nord, Gifhorn Süd mit Winkel und BGS-Siedlung, Gamsen, Kästorf, Wilsche und Neubokel. Diesen CDU-Antrag entschied der Rat mehrheitlich. Ein Antrag der Grünen, es bei zwei Wahlbereichen zu belassen und diese an den Wahlbereichen für die Wahlen zum Kreistag zu orientieren, fand nur sieben Stimmen.

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