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Debatte um Kita-Gruppenräume

Samtgemeinde Brome Debatte um Kita-Gruppenräume

Samtgemeinde Brome. Dass die Container in Rühen als Übergangslösung für zwei Kindergartengruppen sein müssen, stellte am Donnerstag im Samtgemeinderat niemand in Frage. Den Neubau von zwei Räumen direkt an der Kita lehnten Teile der SPD und Astrid Leibach (Grüne) aber mit acht Stimmen ab, Karl-Peter Ludwig (SPD) enthielt sich.

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Streitpunkt Kita Rühen: Der Samtgemeinderat beriet am Donnerstag über neue Gruppenräume.

Quelle: Rudert (Archiv)

„Für den Umbau im Solitärgebäude der Realschule in zwei Kindergartengruppen hat die Verwaltung selber mal 180.000 Euro angesetzt. Dem stehen 610.000 Euro plus Containerkosten für die jetzige Variante gegenüber“, argumentierte Peter Albrecht (SPD) gegen den Neubau an geplanter Stelle. „Dort zu bauen bedeutet eine Sackgasse.“ Denn die Verwaltung habe auch immer darauf hingewiesen, dass nächstes Jahr erneut Gruppenräume in Rühen fehlen. „Am Kindergarten haben wir dann aber keinen Platz mehr.“

Ludwig vermisste ein Gesamtkonzept. „An den Containern kommen wir nicht vorbei, das sehen wir auch so.“ Aber die restliche Raumsituation müsse für die Themen Ober- und Ganztagsschule sowie Krippe und Kindergarten komplett betrachtet werden. „Wir flicken wieder nur rum.“

Die CDU hingegen unterstützte den Vorschlag der Verwaltung. Waldemar Peters: „Wir müssen die Kita an einem Standort behalten, wir dürfen das Außengelände von Real- und Grundschule nicht weiter verkleinern, und wir gehen davon aus, dass wir langfristig an der Kita zusätzliche Fläche erwerben können.“ Samtgemeindebürgermeister Jürgen Bammel: „Mit dem Neubau an dieser Stelle verschwenden wir nicht einen einzigen Cent.“

Thema Oberschule

Bevor der Samtgemeinderat zum Thema Oberschule einen weiteren Beschluss fasst, sollen die Eltern nach ihren Wünschen befragt werden, ebenso die Schulgremien. Der Samtgemeinderat einigte sich bei drei Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen am Donnerstag zunächst darauf, an der Einführung einer Oberschule festzuhalten und zwar als Ganztagsschule.

Thema war erneut, ob Oberschule mit oder ohne gymnasialen Zweig. Heino Meyer (CDU) meinte: „Wir sollten auch dazu erstmal die Elternwünsche abwarten.“ Ein Antrag Dirk Frickes (CDU), einen gymnasialen Zweig von vornherein auszuschließen, fand keine Mehrheit. Auf Nachfrage von Samtgemeinde-Elternratsvorsitzender Manja Bretschneider klang durch, dass vor der Befragung der Eltern ein Infoabend, zumindest aber ein Infoblatt angeboten wird.

Das Ganztagsangebot an der Parsauer Grundschule wurde grundsätzlich befürwortet – bei einem Nein und vier Enthaltungen –, zur inhaltlichen Ausgestaltung soll der Samtgemeinderat dann aber noch mal gehört werden.

tru

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