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Das süße Finale

Kochen mit Marillo Das süße Finale

Jede Woche stellt AZ-Journalistin Marie-Louise Fischer ("Marillo") an dieser Stelle neue Rezepte vor. Diesmal dreht sich alles um klassische Desserts.

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Das süße Finale

Klassische Desserts

Desserts sind nicht der Schlusspunkt, sondern das Ausrufezeichen eines gelungenen Essens! Der letzte Gang bleibt am längsten in Erinnerung. Und das Schöne daran ist: Süßes hat immer Saison und gerne lassen wir doch Platz für die süße Sünde am Ende eines Menüs. Egal ob mit Obst, ob Eis oder mit Schokolade. Neulich verriet mir lippenleckend eine Freundin, dass sie ihrer Leidenschaft für Eierlikör (!) ungehemmt nachgehen könnte. Sie schüttet ihn einfach über die unterschiedlichsten Desserts. Pfiffig, meint

Ihre Marillo



Ein halbflüssiges Schokoladensouffle

Zutaten für vier Personen: 2 Eier, 2 Eigelb, 80 g Zucker, 90 g Bitterkuvertüre, 100 g gewürfelte Butter, 80 g Mehl, Butter und etwas Mehl für die Förmchen, etwas Kakaopulver zum Bestäuben.

So wird‘s gemacht: Eier, Eigelbe und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat.
Bitterkuvertüre in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen, dann die Butterwürfel zur Schokolade geben, unter Rühren auflösen und unterziehen.
Die Masse zum Eiergemisch geben und unterheben. Mehl sieben und vorsichtig unterziehen.
Metallförmchen mit Butter fetten und mit etwas Mehl ausstäuben.
Die Förmchen zu zwei Drittel mit der Soufflemasse füllen und über Nacht (oder 12 Stunden) in die Tiefkühltruhe stellen.
Die Förmchen kurz vor dem Servieren in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen schieben und bei Umluft 13 Minuten backen.
Anrichten: Nach dem Backen die Souffles vorsichtig aus der Form stürzen und auf Teller setzen. Mit Kakaopulver bestäuben.

Tipp: Das Souffle mit Vanillesauce oder Vanilleeis servieren.


Aprikosen mit Lavendel gebraten

Zutaten für vier Personen: 40 ml Olivenöl, 3 El Lavendel- oder Akazienhonig, 12 frische Aprikosen, 4 frische Lavendelzweige (ersatzweise frisch getrockneter, keinesfalls gefärbter Lavendel), 200 g Creme fraiche, 4 El Pinienkerne.

So wird‘s gemacht: 30 ml Olivenöl und den Honig in einer Pfanne bei mittlerer Temperatur langsam erwärmen. Aprikosen waschen, halbieren und Steine entfernen. Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne legen. Lavendelzweige hinzufügen. Aprikosen langsam in der Öl-Honig-Mischung braten.
Währenddessen 2 Tl Olivenöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Temperatur erwärmen und darin die Pinienkerne langsam goldbraun rösten.

Tipp: Aprikosen auf Tellern verteilen, jeweils 1 großen Löffel Creme fraiche dazugeben und mit den Pinienkernen bestreuen. Das Ganze mit Aprikosen-Honig-Sud überziehen und sofort servieren. Sollte der Honig zu schnell bräunen, nachdem man die Aprikosen zur Öl-Honig-Mischung gegeben hat, etwas Wasser hinzufügen und verdampfen lassen. Vorgang eventuell wiederholen. Es soll sich in der Pfanne ein Aprikosen-Honig-Sud bilden.


Ingwertraum mit Mandeln

Zutaten für eine Gugelhupfform (12 bis 16 Stücke): Butter zum Einfetten, 80 g Mandelblättchen zum Ausstreuen, 100 g Butter, 200 g Marzipanrohmasse, 8 Eigelb, 1 gestr. Tl gemahlener Zimt, 1 gestr. Tl frisch geriebener Ingwer, 1 Prise Salz, 60 g Mehl, 60 g Kakaopulver, 7 Eiweiß, 180 g Zucker, 230 g fein gehackter kandierter Ingwer, Puderzucker zum Bestäuben.

So wird‘s gemacht: Eine Gugelhupfform mit Butter fetten und mit Mandelblättchen ausstreuen.
Butter für den Teig schmelzen. Marzipanrohmasse und Eigelbe, Zimt, frischen Ingwer und Salz mit den Schneebesen des Handmixers schaumig schlagen. Mehl und Kakao mischen und sieben. Eiweiß mit den Schneebesen des Handmixers fast steif schlagen, dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen.
Ein Drittel des Eischneegemischs unter die Marzipanrohmasse rühren, dann den Rest zusammen mit dem Mehl-Kakao-Gemisch unterheben.
Zum Schluss die flüssige (nicht heiße) Butter und den kandierten Ingwer vorsichtig einarbeiten. Den Teig in die Gugelhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad etwa eine Stunde backen. Den Kuchen in der Form abkühlen lassen, danach stürzen. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Der Ingwertraum schmeckt am besten, wenn er am Vortag gebacken wurde, dann ist der Kuchen gut durchgezogen und die Aromen haben sich zu einem homogenen Geschmack verbunden.

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