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Das Sicherheitskonzept steht

Gifhorner Weihnachtsmarkt Das Sicherheitskonzept steht

Bewaffnete Polizisten auf Fußstreife, dazu eine nicht allein mit Schildern abgesperrte Fußgängerzone: Polizei, Stadt und Wista haben am Freitag das Sicherheitskonzept für den Gifhorner Lichter-Weihnachtsmarkt vorgestellt.

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Sicherheit auf dem Gifhorner Lichter-Weihnachtsmarkt: Polizei, Stadt und Wista stellten das Konzept vor. Nicht alle Maßnahmen wurden dabei bekannt gegeben.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Eine akute Bedrohung gebe es nicht, Gifhorn wappne sich nur vorbeugend – so wie bei Schützenfest, Altstadtfest und stars@ndr2 live auch.

Die gemeinsame Pressekonferenz mit Thomas Reuter und dem Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, Michael Betker, von der Polizei, Marco Müller vom Fachbereich Ordnung der Stadt und Martin Ohlendorf von der Wirtschaftsförderung- und Stadtmarketinggesellschaft Wista ging ziemlich schnell über die Bühne. Konkrete Maßnahmen wollten sie nämlich nicht ausführlich verraten. „Taktische Dinge werden wir nicht bekannt geben“, sagte Reuter. Betker: „Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, wird schon etwas erkennen.“

Beim Altstadtfest sperrten quer gestellte VW Busse Zufahrtsstraßen zur Festmeile, Fahrzeuge des Bauhofs beim Schützenfest-Umzug die Paradestrecken. Reuter und Betker ließen durchblicken, dass zum Einsatz komme, was auch bei Schützenfest und Altstadtfest gegriffen habe. Konkret unter anderem in der Fußgängerzone in Höhe Galipp: Dort werde die Zufahrt gesperrt, kündigte Ohlendorf an. Anwohner und Anlieger würden noch konkret informiert. Auch andere Zufahrten würden täglich ab 11 Uhr dicht gemacht.

Andere Maßnahmen werden absichtlich ganz offensichtlich sein. Die Präsenz der Fußstreifen mit gelben Warnwesten und Maschinenpistolen soll Besuchern Sicherheit vermitteln und Taschendiebe, Streitlustige und andere Störenfriede abschrecken. Das Thema Sicherheit drehe sich nicht allein um mögliche Anschläge. Die Gefahr durch letzteres hält die Polizei für gering: „Der Weihnachtsmarkt Gifhorn wird nicht im Brennpunkt stehen“, sagte Reuter mit Blick auf das Attentat auf dem Berliner Breitscheidplatz voriges Jahr. „Die Wahrscheinlichkeit, dass es hier einen Anschlag gibt, ist sehr gering.“ Dennoch wolle man vorbereitet sein.

Von Dirk Reitmeister

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