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Das Nachweihnachtsgeschäft brummt

Dank Gutscheinen und Geldgeschenken Das Nachweihnachtsgeschäft brummt

Trotz des Trubels vor Weihnachten boomt es in den Geschäften in Gifhorns City. Die Kunden nutzen die freie Zeit, um Gutscheine einzutauschen, Geldgeschenke umzusetzen oder sich ein bisschen umzusehen.

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Ob Gutschein oder Geld: In Gifhorn sind derzeit die Läden voll.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Andere wiederum wollen gezielt Geschenke umtauschen – wie die Eltern des kleinen Mädchens, dessen nagelneue Schildkröt-Puppe statt deutsch nur chinesisch spricht.

Von einer Ruhe nach dem Weihnachtsansturm spricht Michael Metz vom Ceka-Kaufhaus keinesfalls. „Viele Kunden nutzen bei uns den Prospekt mit Klebeaktion“, meint er. „Das läuft sehr gut.“ Über Umtauschaktionen und Einlösen von Gutscheinen sagt er noch nichts. „Das müssen wir erst einmal abwarten.“

Buchhändler Lutz Dänzer freut sich über „viele Kunden“ nach Weihnachten. Dabei hat er festgestellt, dass es „wenig Umtausch gibt“. „Es sieht so aus, als wenn mehr Geld verschenkt worden ist“, vermutet er und stellt jetzt bereits fest: „Wir sind gestern gut gelaufen.“

„Nach Weihnachten ist traditionell viel los“, sagt Udo von Ey vom Kaufhaus Schütte. „Die Kunden haben Ferien und viele Kinder kommen mit Großeltern, um Gutscheine einzutauschen, sich etwas für Geldgeschenke auszusuchen oder einfach nur um zu bummeln.“ In Sachen Umtausch läuft laut von Ey nicht viel – „der Kunde weiß, was er will“, sagt er.

Auch Notkäufe gebe es vor Weihnachten kaum noch, „alles ist geplant“. Nicht geplant, sondern überraschend war laut von Ey dagegen die Sprache der Schildkröt-Puppe, die ein Mädchen zu Weihnachten geschenkt bekommen hat. „Diese Puppe sprich chinesisch statt deutsch“, erfuhr er vom offensichtlichen Fabrikationsfehler des Spielzeugs, das noch neu auf dem Markt sei. Die Eltern wollten es deshalb umtauschen, das Kind aber mochte es nicht mehr hergeben. „Wir hätten auch das Geld ausgezahlt“, versichert der Schütte-Chef. Das kleine Mädchen aber wollte auf gar keinen Fall auf die Puppe verzichten – auch wenn sie chinesisch spricht. Und so war schließlich ein Kompromiss gefunden: es gab einen Preisnachlass.

Von Hilke Kottlick

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