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„Das Kapitel Arbeit kann sich sehen lassen“

Gifhorn „Das Kapitel Arbeit kann sich sehen lassen“

Gifhorn. Gifhorn Die Zustimmung der Basis zur Großen Koalition in Berlin wird kein Selbstläufer. Das merkte SPD-Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil, als er am Montagabend mit Genossen in Gifhorn diskutierte. Am Ende sah er aus, wie jener Malocher zu Feierabend, dem die SPD die abzugsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren zugesteht.

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Diskussion im Deutschen Haus: SPD-Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil erklärt Gifhorner Genossen, warum sie dem Koalitionsvertrag zustimmen sollten.

Quelle: Photowerk (mpu)

Es müssen zusätzliche Stühle in die Scheune des Deutschen Hauses gestellt werden. Rund zwei Stunden werden die Sozialdemokraten mit ihrem Bundestagsabgeordneten, der in den Verhandlungsgruppen war, diskutieren. Heil bekommt nicht nur Schulterklopfer.

„Laber, laber, ganz viel Gelaber“, liest ein Genosse aus dem Ergebnis. „Das Vertrauen ist bei mir verspielt“, sagt ein anderes langjähriges Mitglied. Viele äußern Bedenken zur Zusammenarbeit mit dem politischen Gegner und bekommen Applaus. Doch auch die Unterstützer ernten Zuspruch.

Und Heil weiß, auf die Befindlichkeiten einzugehen. „Das Kapitel Arbeit kann sich sehen lassen“, wirbt er unter anderem mit Mindestlohn und gleichem Lohn für gleiche Arbeit. Den Bedenken einer Sozialdemokratin wegen des Ansehens Deutschlands in Europa - „Die Sparpolitik Merkels ist eine Katastrophe für andere Länder“ -, entgegnet Heil, dass gerade deshalb die SPD als Regierungsmitglied bei den Verhandlungen in Europa dabei sein müsse.

Heil macht auch klar, dass es ohne Kompromisse nicht geht. „Das ist nicht Sozialismus in drei Tagen.“ Und mit CDU/CSU sei eine Vermögenssteuer nicht zu machen. Mit 25 Prozent Wahlergebnis 100 Prozent SPD durchzusetzen, „ist eine Illusion“.

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