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Gifhorn Stadt Deutsches Haus schließt Durchgang mit Zaun
Gifhorn Gifhorn Stadt Deutsches Haus schließt Durchgang mit Zaun
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23:00 13.06.2018
Bald kein Durchgang mehr zum Knickwall: Das Deutsche Haus zäunt am 27. Juni sein Grundstück ein. Der Zaun entsteht entlang des geteerten Bereichs. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

„Wir haben uns diesen Schritt lange überlegt“, so die beiden Eigentümer. Seit Jahrzehnten gebe es Probleme mit rücksichtslosen Radfahrern, die Gäste und Mitarbeiter des Deutschen Hauses gefährden, so Erste Stadträtin Kerstin Meyer. Hotel-Mitarbeiter seien auch schon verletzt worden. Und immer wieder gebe es Pöbeleien.

Um die Radfahrer für ein rücksichtsvolles Verhalten zu sensibilisieren, stellten die Eigentümer entsprechende Schilder auf. Die Stadt baute Schwellen ein. Doch das alles nützte nichts.

„Als Stadt bedauern wir diese Entscheidung, aber wir können sie nachvollziehen“, so Kerstin Meyer. Bei der Durchfahrt am Deutschen Haus handele es sich um die Überfahrt eines Privatgrundstücks. „Ein Überfahrtsrecht bestand zu keiner Zeit“, so die Erste Stadträtin.

Erst ein Schild, dann der Zaun

Demnächst werden die Eigentümer ein Schild aufstellen, das auf die Schließung ab 27. Juni hinweist. Danach wird der Zaun gebaut, der die tatsächliche Grundstücksgrenze abbildet und deshalb nicht einfach nur quer über über den Knickwall führt, sondern verspringt.

Um eine „logische Lösung“ der Zaunführung zu erreichen, wollten die Schega-Emmerichs der Stadt Fläche abkaufen. Doch das sei politisch abgelehnt worden – sehr zum Unmut der Schega-Emmerichs. „Nach Jahrzehnten des Entgegenkommens unsererseits hätten wir uns das auch von der Stadt gewünscht“, so Armin Schega-Emmerich.

Radler müssen durch die Fußgängerzone

Als Alternative für die Radfahrer in Richtung Innenstadt bietet sich laut Stadtverwaltung die Fußgängerzone an. Die dürfe aber nach wie vor nur zwischen 18 und 11 Uhr mit dem Rad befahren werden. Daran ändere sich nichts, so Kerstin Meyer, die auch betonte, dass Polizei und Mitarbeiter die Radfahrer verstärkt auf die Situation hinweisen werden.

Von Frank Reddel

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