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Gifhorn Stadt Das Gras von heute dröhnt mehr
Gifhorn Gifhorn Stadt Das Gras von heute dröhnt mehr
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16:24 11.03.2018
Drogendelikte: Die Zahl hat im Kreis Gifhorn leicht zugenommen. Meistens geht es um „Gras“. Quelle: Archiv
Gifhorn

353 Fälle registrierte Analyse-Spezialist Andreas Sosniak im vergangenen Jahr. 313 waren es 2016. 2015 lag der Wert bei 355, 2014 bei 267 und 2013 bei 414. Die Aufklärungsquote schwankte in dieser Zeit zwischen 95,65 und 99,63 Prozent, sie lag im vorigen Jahr bei 98,58 Prozent.

Diese hohen Werte liegen laut Polizeisprecher Thomas Reuter in der Natur der Sache. Was die Statistik angehe, seien die Betäubungsmittel-Straftaten jene, die die Beteiligten selten von sich aus der Polizei meldeten. Wenn den Ermittlern Straftaten bekannt werden, dann in der Regel eben auch die Leute drum herum. Das so genannte Dunkelfeld dürfte entsprechend hoch sein. Reuter: „Würden wir hier massiv aufrüsten, hätten wir auch noch mehr Fälle.“

Besondere Trends und Ausreißer sieht Christoph Hensel, Leiter des zuständigen Fachkommissariats, bei den bekannten Fällen im Kreis Gifhorn nicht. Das Alter der Beteiligten? „Völlig durchmischt.“ Dass auch Jugendliche darunter seien, sei seit langem so.

Und die Art der illegalen Drogen? „Vorwiegend haben wir es mit Gras zu tun“, sagt Hensel. Harte Drogen wie Heroin spielten nur am Rande eine Rolle, das besonders gefährliche Crystal Meth gar nicht. Weiterhin gefragt seien Amphetamine, rückläufig dagegen Badesalze als so genannte Legal Highs.

Hensel warnt davor, die so genannten weichen Drogen zu unterschätzen. „Wir sprechen hier von bis zu 20 Prozent Wirkstoffgehalt.“ Viele Befürworter der Freigabe von Cannabis, darunter seien jene einstigen Konsumenten aus der Zeit der 68-er, kennen ihm zufolge von früher noch Marihuana und Haschisch mit einem Wirkstoffgehalte von rund sechs Prozent.

Von Dirk Reitmeister

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