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DRK erstattet Knöllchen: Polizei übt Kritik an der Aktion

Groß Oesingen DRK erstattet Knöllchen: Polizei übt Kritik an der Aktion

Groß Oesingen. Bei der jüngsten Blutspende in Groß Oesingen sind mehrere Falschparker mit Verwarngeld von der Polizei bedacht worden. Der DRK-Ortsverein kündigte an, diese Gebühren zu übernehmen (AZ berichtete). Diese Aktion kommt bei der Polizei aber gar nicht gut an.

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Groß Oesingen (ba). Bei der jüngsten Blutspende in Groß Oesingen sind mehrere Falschparker mit Verwarngeld von der Polizei bedacht worden. Der DRK-Ortsverein kündigte an, diese Gebühren zu übernehmen (AZ berichtete). Diese Aktion kommt bei der Polizei aber gar nicht gut an.

„Das tut uns weh, denn die Signalwirkung ist fatal“, übt Polizeisprecher Thomas Reuter Kritik. Er befürchtet, dass durch die Erstattung der Verwarngelder der Eindruck entstehe, das DRK „stelle sich gegen Recht und Ordnung und Falschparken sei gar nicht so schlimm.“

Friedrich Pikzak, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, weist die Kritik zurück. „Genau darum geht es uns doch gar nicht. Wir wollen nur vermeiden, dass die Betroffenen bei den künftigen Blutspenden nicht mehr kommen“, so Pikzak.

Außerdem soll die Erstattung eine einmalige Aktion sein, der Verein habe sich inzwischen auch konzeptionell mit dem Problem der Parksituation an der Oesinger Schule während der Blutspenden befasst.

„Wir werden künftig jeden Spender schon bei der Anmeldung auf das Parkverbot und die dortige Bushaltestelle hinweisen und ihn bei Bedarf bitten, seinen Wagen umzustellen“, sagt Pikzak.

Ihren Zweck hätten die Knöllchen außerdem erfüllt. „Die Leute wissen jetzt, dass sie ihre Wagen anständig parken müssen, weil es sonst Probleme gibt.“

  • Die nächste Blutspende findet am Donnerstag, 23. Januar, von 16 bis 20 Uhr in der Oesinger Grundschule statt.

ba

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