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Gifhorn Stadt DRK-Helfer: „Das waren einfach unvergessliche Tage“
Gifhorn Gifhorn Stadt DRK-Helfer: „Das waren einfach unvergessliche Tage“
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00:20 11.11.2014
Ein Zug mit Übersiedlern: Am Gifhorner Bahnhof trafen kurz vor der Grenzöffnung Hunderte von Flüchtlingen ein. Das DRK versorgte sie. Quelle: Wolfgang Eilmes
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„Das waren einfach unvergessliche Tage.“ Horst-Dieter Hellwig vom DRK erinnert sich nach genau an die Öffnung der innerdeutschen Grenze. Hellwig, damals wie heute Leiter des Jugendrotkreuzes, war mit dabei, als die ersten Flüchtlinge in den BGS-Standort Gifhorn kamen.

„Wir haben Feldbetten aufgebaut und auch andere Vorbereitungen getroffen“, so der Allerbütteler. Und nie wird er vergessen, wie die ersten Busse eintrafen. „Wir wollten nicht, dass die Flüchtlinge zuerst Uniformen sehen.“ Deshalb hätten nicht BGS-Beamte, sondern Rotkreuzler die Flüchtlinge in den Bussen empfangen“, so Hellwig. „Die Menschen waren zunächst zurückhaltend, aber überaus dankbar“, erinnert er sich noch gut.

Für alle DRK-Helfer seien dieses Tage anstrengend, aber unvergesslich gewesen. „Als es hieß, dass ein Zug mit Hunderten von Übersiedlern erwartet wird, haben wir Lunchpakete vorbereitet.“ Nachdem die Unterkünfte in Ehra-Lessien bezogen waren, haben sich Rotkreuz-Helfer darum bemüht, den Menschen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

„Wir haben eine Kleiderkammer eingerichtet und Spielzeug gesammelt“, so Hellwig, der eine Begegnung nie vergessen wird: „Ein kleines Mädchen ist gekommen, um etwas von ihrem Spielzeug abzugeben. Das war beeindruckend.“

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