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Gifhorn Stadt Curry-Cup mit zwölf Teilnehmern
Gifhorn Gifhorn Stadt Curry-Cup mit zwölf Teilnehmern
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22:50 04.09.2011
Lockerer Einstieg: Die erste Curry-Wurst-Hälfte steht vor den zwölf Teilnehmern am Curry-Cup in der Curry-Butze in Vollbüttel. Alle sind gut drauf. Quelle: Rudert
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Bei Runde zwei steigen Steven Soppart die Tränen in die Augen, er steigt aus. „Ich esse sonst nie scharf, ich fand nur die Idee witzig“, hatte er vorher gesagt. Anders Frank Seyen: „Ich habe trainiert. Bei jedem Besuch hier einen Schärfegrad mehr.“ Er schafft es in die Schlussrunde, ist einer der fünf Teilnehmer am Landes-Curry-Cup im Oktober.

Der Garten neben der Curry-Butze ist voll. Alle wollen zusehen, wie die Schärfe den Essern die Röte ins Gesicht treibt. Michael Mauritz, ebenfalls unter den besten Fünf: „Die Schärfe ist nicht das Problem, eher die Hitze.“
Eine halbe Wurst gibt‘s pro Runde. Alexander Pepke, Frank Seyen und Ilas Stieghahn ist keine Gemütsregung anzusehen, unverdrossen schieben sie sich die Stückchen in den Mund. Zuschauerin Heidrun Walter beweist Mut: Als Pawel Wasilewski in Runde fünf eine Wurst zu viel auf den Tisch stellt, probiert sie. „Boah, ist das scharf!“

Die nächsten geben auf. Willi Schmidt, Ausstieg nach Runde fünf: „Wegen der Hitze.“ Im Schatten sind es an die 30 Grad Celsius.

Fünf Männer sitzen zum Schluss am Tisch. Die Hände zittern. Die Mägen tun weh. Die neunte Runde mit 7,1 Millionen Scoville schenken sie sich. Stefan Peiß und Ilas Stieghahn haben am längsten durchgehalten, gefolgt von Pepke. Dessen Magen revoltiert, er spuckt. Peiß hat nicht mal zwischendurch getrunken – er ist Sieger. An den Pokalen hat im Moment niemand Interesse.

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