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Crystal Meth: Experten raten „Finger weg“

Landkreis Gifhorn Crystal Meth: Experten raten „Finger weg“

Es puscht auf, macht aber schnell abhängig und ruiniert sehr bald den Körper: Crystal Meth gehört aktuell zu den gefährlichsten Drogen und ist inzwischen auch im Kreis Gifhorn ein Thema.

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„Fünfmal stärker als Speed“: Das macht Crystal Meth interessant, es ist aber äußerst gefährlich, warnen Fachleute.

Drei Klienten haben Katrin Uzar-Goff schon berichtet, es ausprobiert zu haben. „Finger weg, ganz klar“, rät die Fachfrau der Drogenberatungsstelle in der Gifhorner Bergstraße dann. Crystal Meth sei eine der gefährlichsten Drogen überhaupt mit verheerenden Folgen. „Hochbrisant, hochgefährlich“, sagt auch Drogenfahnder Detlef Katenhusen über diesen Stoff. „Es macht schnellstmöglich süchtig.“

Uzar-Goffs Klienten waren Leute, die bereits Erfahrung mit Drogen haben, so genannten Mischkonsum betreiben: mal dies, mal das, was kritisch genug sei. „Sie wussten, dass Crystal Meth gefährlich ist, und haben es in Kauf genommen.“ Warum bloß? „Es ist fünfmal stärker als Speed“, sagt die Suchtberaterin über die offenbar verlockende Wirkung.

„Die wollen sich halt berauschen, wegballern wie auch bei Tabletten- und Alkoholmissbrauch“, sagt Katenhusen. In der Hoffnung auf Rausch rauchten Leute auch Blausäure, das sie aus Hortensien gewinnen - obwohl es den Körper vergifte.

Alltag ist Crystal Meth bei Uzar-Goff noch nicht, Katenhusen spricht von weniger als zehn Verdachtsfällen in den vergangenen Jahren. „Das heißt nicht, dass es Crystal Meth hier nicht gibt.“ Beide hoffen, dass es Ausnahmen bleiben. Sie haben mit Cannabis, Amphetaminen und Ecstasy genug um die Ohren.

rtm

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