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Conti-Verhandlungen scheitern erneut

Gifhorn Conti-Verhandlungen scheitern erneut

Gifhorn. Erneut ist eine Verhandlungsrunde über die Zukunft des Conti-Standortes ergebnislos abgebrochen worden.

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Protest gegen Arbeitsplatz-Abbau bei Conti in Gifhorn: Erneut wurde eine Verhandlungsrunde über die Zukunft des Standortes ergebnislos abgebrochen.

Quelle: Michael Uhmeyer

IG Metall und Betriebsrat hatten heute in der 13. Verhandlungsrunde über die Zukunft des Conti-Teves-Standortes Gifhorn auf ein positives Ergebnis gehofft - und wurden enttäuscht. „Die Arbeitgeber erklärten die Verhandlungen für gescheitert“, so Anita Pöhlig, Sprecherin der IGM Wolfsburg. Das Unternehmen gab Gewerkschaft und Betriebsrat die Schuld am Scheitern der Verhandlungen.

„Wir haben einen konstruktiven Kompromissvorschlag vorgelegt - wir hätten sogar einen sozialverträglichen Personalabbau begleitet“, sagte Lothar Ewald, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg. „Continental ist uns keinen Zentimeter entgegen gekommen und ist bei seinen Maximalforderungen geblieben“, sagte Hartmut Meine, Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

In der sechsstündigen Verhandlungsrunde im Tankumseehotel habe Continental daran festgehalten, die Beschäftigtenzahl auf 800 (bis 2023) zu reduzieren, das entspreche einer Halbierung der Belegschaft. Die Verlegung der Zerspannung der Tandembremszylinder sei weiterhin vom Unternehmen geplant. Die Arbeitszeit solle um vier Stunden pro Woche ohne Lohnausgleich ab 2016 für die kommenden vier Jahre runtergefahren werden, kritisierte Betriebsratschef Uwe Szymanowski.

Das Unternehmen hielt dagegen: Conti habe den Verzicht betriebsbedingter Kündigungen angeboten. Nach dem enttäuschenden Verhandlungsverlauf müsse man auch angekündigte Investitionen von 100 Millionen Euro neu bewerten.

ust

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