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Conti-Krise: Politik will Zeichen setzen

Gifhorn Conti-Krise: Politik will Zeichen setzen

Gifhorn. Auch die Gifhorner Politik will die Mitarbeiter von Conti in Gifhorn im Kampf um Arbeitsplätze unterstützen, nachdem bekannt geworden war, dass in dem Werk 680 Stellen abgebaut werden sollen.

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Resolution in Sachen Conti-Krise formuliert: CDU-Ratsherr Andreas Otto (l.) und SPD-Fraktionschef Ulrich Stenzel.

Quelle: Jörg Rohlfs

CDU, SPD, FDP/ULG und Piraten wollen sich in einer Resolution an Conti für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen.

Beschlossen werden soll die Resolution in der Ratssitzung am Montag, 13. Juli. „Wenn dieser Schritt realisiert werden sollte, steht der gesamte Standort einen Millimeter vor dem Abgrund“, so SPD-Fraktionschef Ulrich Stenzel, der den Entwurf der Resolution gemeinsam mit Andreas Otto (CDU) vorstellte.

„Mit dem Abbau der Arbeitsplätze und der Perspektive des Verlustes verlieren wir auch ein Stück Identität der Stadt“, so Otto. Der geplante Abbau von 680 Stellen würde auch weitere Stellenkürzungen bei anderen Unternehmen zur Folge haben. Und: Die wirtschaftlichen Folgen für ganze Familien und Bereiche wie Handel und Gastronomie seien immens. Deshalb soll Conti aufgefordert werden, die Entscheidung über die Produktionsverlagerung und den damit verbundenen Personalabbau zurückzunehmen oder die Stellen durch neue zukunftsorientierte Produktionsbereiche zu erhalten.

Die Resolution soll auch die Landesregierung geschickt werden, die aufgefordert wird, sich für den Erhalt und die Sicherung der Arbeitsplätze einzusetzen. Und sie geht an an Volkswagen. Die Volkswagen AG wird aufgefordert, „sich klar für die Belieferung mit hochwertigen Produkten lokaler und regionaler Zulieferer auszusprechen".

fed

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