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Conti-Betriebsrat fürchtet Stellenabbau

Gifhorn Conti-Betriebsrat fürchtet Stellenabbau

Massenentlassungen von bis zu 680 Mitarbeitern bei Conti-Teves befürchtet der Betriebsrat nach der Ankündigung der Unternehmensleitung, Arbeitsplätze abzubauen, um das Gifhorner Werk zukunftsfähig zu machen.

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Der Betriebsrat ist auf den Barrikaden: Angeblich sollen in Gifhorn bei Conti Teves 680 Stellen wegfallen.

„Die rote Linie wurde überschritten – das nehmen wir nicht kampflos hin“, sagt Betriebsratschef Uwe Szymanowski. Das Unternehmen entziehe sich seiner sozialen Verantwortung für die aktuell 1600 Mitarbeiter.

„Betriebsrat und Belegschaft sind schwer enttäuscht von der neuen Werkleitung und den Personalverantwortlichen“, ist Szymanowski sauer. Noch bevor sie das Gifhorner Werk neu ausgerichtet hätte, rede die Personalabteilung von einem zukünftigen Personalüberhang von bis zu 680 Kollegen. In den Vorgesprächen zur Neuausrichtung des Gifhorner Standortes „ist nie wie vom Arbeitgeber dargestellt verhandelt worden“. Der Betriebsrat erwarte von einem Weltkonzern wie Conti mit einem Umsatz 2014 von 34,5 Milliarden Euro und einem Gewinn von 2,26 Milliarden Euro, dass in den Gifhorner Standort „zukunftsorientiert“ investiert werde.

Eine offizielle Mitteilung an den Wirtschaftsausschuss auf Konzernebene sei noch nicht erfolgt. Der Betriebsrat vermute, dass konkrete Zahlen über den Arbeitsplatz-Abbau in Gifhorn bei der Wirtschaftsausschuss-Sitzung am 28. Mai in Frankfurt genannt werden.

„Die Kolleginnen und Kollegen haben in den zurückliegenden Jahren genug geblutet“, fordert Szymanowski die Chefetage auf, sich zum Standort zu bekennen. Ein massiver Personalabbau habe enorme Auswirkungen für die Region.

Der BR fordert den Erhalt der 1600 Arbeitsplätze und die Einstellung von 30 Azubis jährlich. Aufträge für 2015/2016 seien genügend vorhanden.

ust

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