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Clausmoorhof: Kritik der Flüchtlingshilfe

Gifhorn Clausmoorhof: Kritik der Flüchtlingshilfe

Offenbar musste das Flüchtlingswohnheim Clausmoorhof voriges Jahr sechs Monate lang ohne Sozialarbeiter auskommen. Der Landkreis Gifhorn bestätigt Kritik aus Reihen der Flüchtlingshilfe am Betrieb. Das Personal sei inzwischen gewechselt worden.

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Fehler des Betreibers: In der Flüchtlingsunterkunft Clausmoorhof fehlte über mehrere Monate ein Sozialarbeiter.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Gifhorn. „Von Juni bis November hat der Betreiber die Auflagen nicht erfüllt“, so die Flüchtlingshilfe. In diesem Zeitraum habe er keinen Sozialarbeiter für die etwa 240 Flüchtlinge gestellt. Zum Vergleich: Das DRK beschäftigt in Ehra-Lessien zehn Sozialarbeiter für 800 Menschen. Außerdem werde den Ehrenamtlichen die Herausgabe von Schlüsseln zum Clausmoorhof verwehrt mit dem Hinweis, dass rund um die Uhr jemand - zum Beispiel der Hausmeister - da sei. „Unsere Erfahrung ist: Die Ehrenamtlichen stehen vor der Tür und kommen nicht rein.“

„Die Firma European Home Care hat in der Wohnanlage Clausmoorhof einen Heimleiter, einen Sozialarbeiter und einen Hausmeister zu stellen“, teilte Erste Kreisrätin Evelin Wißmann auf AZ-Nachfrage mit. Der Landkreis kontrolliere regelmäßig, ob die Leistungen erfüllt werden. Was offenbar nicht immer zutraf: „Hierbei festgestellte ,Fehlleistungen‘ werden direkt besprochen und wurden seitens der Firma European Home Care abgestellt“, so Wißmann. „Nicht erbrachte Leistungen wurden in der Vergangenheit über die Kürzung des vertraglich geschuldeten Tagessatzes verrechnet.“

„Inzwischen ist durch einen Wechsel des Personals ein starkes, engagiertes Team im Clausmoorhof eingesetzt, sodass wir mit den erbrachten Leistungen auch vollständig zufrieden sind“, so Wißmann weiter. European Home Care, deren Vertrag mit dem Landkreis bis 2018 läuft, wollte sich zu der Kritik nicht äußern.

 rtm

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