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Celler Straße: Halteverbot soll Nadelöhr-Situation entschärfen

Gifhorn Celler Straße: Halteverbot soll Nadelöhr-Situation entschärfen

Gifhorn. Staus und genervte Autofahrer gibt es im morgendlichen Berufsverkehr und zum Feierabend auf der Celler Straße täglich. Die vor zwei Jahren für 550.000 Euro umgestaltete Fahrbahn zwischen Fischerweg und Fritz-Reuter-Straße ist zum Problemfall geworden. Die Polizei forderte Halteverbote. Auch die VLG übt Kritik. Die Stadt ist am Ball.

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Problemfall Celler Straße: Die Polizei fordert Halteverbote. Die Stadt ist am Ball und will die Situation entschärfen.

Quelle: Photowerk (mpu)

Reinhard Preuß, Verkehrsexperte der Polizei, sieht Handlungsbedarf. „Zur Rush-Hour sind die Zustände unzumutbar“, kritisiert der Hauptkommissar. Weniger Parkplätze und eine zu schmale Fahrbahn: „Teures Geld wurde für eine Verschlechterung ausgegeben“, steht für ihn fest. „Wäre die Straße nur 50 Zentimeter breiter, würde es weniger Schwierigkeiten im Begegnungsverkehr geben“, sagt Preuß. Beidseitig parkende Autos auf der jetzt nur noch 6,50 Meter breiten Fahrbahn verursachten täglich Rückstaus: „Stadtauswärts stehen die Fahrzeuge oft bis zur Kurve vor der Stadthalle.“ Preuß fordert Halteverbote. „In der Zeit von sieben bis neun Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr - da gibt es das stärkste Verkehrsaufkommen.“ Mit dem Ordnungsamt hat er inzwischen kontaktet.

„Die Celler Straße ist ein Nadelöhr für unsere Busse“, sagt auch Henrik Bude, Betriebsleiter der Verkehrsgesellschaft des Landkreises Gifhorn (VLG). Bereits im August 2011 habe die VLG Probleme auf der sanierten Celler Straße vorher gesehen. Schriftlich habe die VLG die Stadt aufgefordert, kritische Bereich so abzumarkieren, dass ein Parken unmöglich ist. Passiert sei bisher nichts. „Unsere Busse schlängeln sich durch, wir verursachen unnötige Staus“, wünscht sich Bude Abhilfe.

„Wir werden auf jeden Fall etwas unternehmen“, kündigt Elke Rohrbeck vom Ordnungsamt an. Derzeit würden bereits Möglichkeiten geprüft.

ust

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