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Busse müssen bis 2022 barrierefrei sein

Kreis Gifhorn Busse müssen bis 2022 barrierefrei sein

Kreis Gifhorn. Da gibt es im Landkreis noch viel zu tun - und auch die Gemeinden sind gefordert: Bis zum 1. Januar 2022 muss der ÖPNV barrierefrei sein.

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Barrierefreier ÖPNV: Bis zum 1. Januar 2022 muss dieses Ziel bundesweit umgesetzt sein. Im Landkreis Gifhorn gebe es bis dahin noch einiges zu tun, hieß es in der Sitzung der Fachgruppe zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen.

Das erklärte am Dienstag in der Sitzung der Fachgruppe zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen Stefan Glinschert von der VLG. Die muss bis zu diesem Termin ausschließlich barrierefreie Busse vorhalten. Im Moment gebe es im Fuhrpark der VLG noch insgesamt sieben Fahrzeuge, die diesen Anforderungen nicht entsprächen, so Glinschert. Und die Subunternehmer der VLG seien erst zu diesem Termin verpflichtet, barrierefreie Busse einzusetzen. Bis dahin müssten behinderte Menschen sich am besten noch per telefonischer Nachfrage erkundigen, ob ihre gewünschte Fahrt mit einem barrierefreien Bus ausgeführt werde.

Gefordert sind laut Glinschert auch die Gemeinden. Denn: Bis zum Stichtag müssten alle Haltestelle mit so genannten Kasseler Borden ausgestattet sein. „Das wissen die wenigsten“, so Glinschert. Und es gebe „dickfellige Gemeinden“, die das ignorierten, kritisierte Hans-Georg Reinemann (CDU).

Dabei wird der Umbau zu barrierefreien Haltestellen laut Glinschert von der Landesnahverkehrsgesellschaft mit 75 Prozent gefördert.

Um alle Kommunen für das Thema zu sensibilisieren, beantragte Klaus Rautenbach (Grüne), dass der Landkreis das Thema in der nächsten Sitzung der Hauptverwaltungsbeamten zur Sprache bringen soll. Dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Außerdem wurden in der Sitzung die Richtlinien für die Ausschreibung des Behindertenfahrdienstes festgelegt. Für diesen Dienst sollen pro Jahr 48.000 Euro aus Kreismitteln zur Verfügung stehen.

fed

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