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Busemann: Schule ist Standortvorteil fürs Dorf

Gifhorn Busemann: Schule ist Standortvorteil fürs Dorf

Immer weniger Geburten, immer weniger Kinder: Laut Landesrechnungshof müssten die Schulträger landesweit mehr als 230 Grundschulen infrage stellen.

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Besuch bei der AZ: Landtagspräsident Bernd Busemann (2.v.l.) sprach über Schulen und demografischen Wandel.

Quelle: Photowerk (cc)

„Durch Verbundlösungen können Standorte auf dem flachen Land erhalten bleiben“, warnte Landtagspräsident Bernd Busemann am Donnerstag bei einem Besuch in der AZ vor einem Kahlschlag in der Grundschul-Landschaft.

„Kurze Beine, kurze Wege“: Für den ehemaligen Kultus- und Justizminister steht fest, dass das Land in Sachen Grundschulstandorte nicht in die kommunale Entscheidungsfreiheit eingreifen darf. „Die Schullandschaft muss breit aufgestellt sein - dazu gehört auch die Dorfschule, die wichtiges Ansiedlungskriterium für junge Familien ist“, steht auch für CDU-Landratskandidat Dr. Andreas Ebel fest.

„Man soll den Eltern nicht ständig mit Strukturspielchen auf den Keks gehen“, steht Busemann weiter hinter dem Abitur nach der 12. Jahrgangsstufe (G8) und lehnt eine „stumpfe Rückkehr zu G9“ und eine damit verbundene „Ideologie-Debatte“ ab. In 24 Ländern in Europa habe sich G8 bewährt, so der Landtagspräsident.

Busemann, der Jura studiert hat, spricht sich auch für den Erhalt kleiner Amtsgerichte aus. „Um den Amtsgerichts-Standort Gifhorn muss man sich keine Sorgen machen, denn nachhaltige Gründe für eine aktuelle Gerichtsstandort-Reform gibt es nicht.“

Mit intelligenten Lösungen auf demografischen Wandel reagieren: Landtagsabgeordneter Horst Schiesgeries, der Busemann ebenfalls begleitete, will sich wie Ebel für die Menschen vor Ort einsetzen. Service-Wohnen für Senioren wie in Müden und Bürgerbusse seien Möglichkeiten, um das Leben auf dem Land attraktiver zu machen.

ust

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