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Gifhorn Stadt Burghofbühne Dinslaken: „Die Vermessung der Welt“
Gifhorn Gifhorn Stadt Burghofbühne Dinslaken: „Die Vermessung der Welt“
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12:00 06.02.2017
Eine schräge Treppe als zentrales Bühnenbild: Mit „Die Vermessung der Welt“ gastierte die Burghofbühne Dinslaken in Gifhorns Stadthalle. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Das Bühnenbild dominiert eine schräg gebaute Holztreppe. Jan Exner sorgt mit der Gitarre für die musikalische Untermalung. Die in epischer Breite geschilderte Biographie der Wissenschaftler und Forscher Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß beschreibt die Welt um 1800. Eine Welt, in der die Wissenschaft Naturgesetze und aufklärerische Ideen entdeckt.

Wie bei jeder Dramatisierung muss nicht nur ordentlich gekürzt, sondern müssen auch treffende szenische Bilder gefunden werden. Die Inszenierung von Mirko Schombert entwickelt ihre eigene Formensprache. Collagenhaft werden Lebensstationen der beiden völlig gegensätzlichen Genies in Szene gesetzt. Überzeugend durchmisst Markus Penne als Humboldt die Urwälder, erklimmt (fast) den Chimborazo. Matze Vogel verkörpert glaubhaft den Eigenbrötler und Misanthrop Gauß.

Größer könnte der Kontrast kaum sein: Beide Männer werden von unglaublichem Forscherdrang angetrieben. Doch während Humboldt die Welt auf seinen weiten Reisen vermisst, verlässt der Mathematiker Gauß kaum sein Arbeitszimmer. Er weist an seinem Schreibtisch die Krümmung des Raumes nach. Wie das Buch hat auch die Inszenierung komische und anrührende Momente, vor allem wenn persönliche Schwächen zutage treten. So verschieden die Geistesgrößen sind, menschliche Unzulänglichkeiten besitzen beide.

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