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Gifhorn Stadt Bundes-Agrarminister in Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Bundes-Agrarminister in Gifhorn
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21:00 10.10.2017
Wahlkampf-Auftritt in Gifhorn: Bundes-Agrarminister Christian Schmidt (CSU) attackierte die aktuelle Landesregierung scharf.  Quelle: Lea Rebuschat
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Gifhorn

Schmidt, der aus Würzburg angereist war und für den Gifhorns CDU ein leckeres bayrisches Buffet vorbereitet hatte, übte in seinem Eingangsstatement scharfe Kritik an der „ideologiegetriebenen Landwirtschaftspolitik in Niedersachsen“. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer von den Grünen müsse aufhören, „in der Gegend herum zu laufen und Halbwahrheiten zu verbreiten.“ „Sicherlich müssen wir über das Thema Pflanzenschutz reden, doch ich bin strikter Gegner eines ideologischen und generellen Verbotes für Pflanzenschutz in Deutschland“, bezog Schmidt deutlich Position.

Auch mit der SPD ging der CSU-Mann ins Gericht. Wer bundesweit nur noch 20 Prozent der Wählerstimmen erzielt habe, dürfe sich nicht mehr Volkspartei nennen. „Die SPD ist derzeit so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie als möglicher Koalitionspartner nicht einmal mehr an das Mitregieren denkt – ich bedauere das sehr“, so der Minister. „Jamaika“ sieht Schmidt nicht unbedingt positiv: „Wir kommen mit der jetzigen Situation in große Schwierigkeiten“, prognostizierte der CSU-Politiker.

Viel zu tun gebe es beim Thema Rentenpoltiik. „Bis 2030 sind die Perspektiven noch in Ordnung, doch wir haben eine soziale Gerechtigkeitsfrage, die es dringend zu lösen gilt“, appellierte der Minister.

Die CDU müsse in Niedersachsen die Wählerinnen und Wähler mit ihrem Programm überzeugen. „Rot-Rot-Grün ist keine Alternative und muss verhindert werden“, verwies der Minister auf das Beispiel der rot-rot-grünen Regierung in Berlin „Um solch eine ähnlich schlechte Regierung zu finden, muss man schon lange durch Europa und Afrika marschieren.“
 

Von Uwe Stadtlich

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