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Bürgerversammlung: Heftiger Streit um den Friedhof

Wagenhoff Bürgerversammlung: Heftiger Streit um den Friedhof

Wagenhoff . Bei diesem Thema kochten am Donnerstagabend die Emotionen hoch: Bürgermeister Hartmut Bödecker hatte zur Bürgerversammlung eingeladen, gesprochen werden sollte über den örtlichen Friedhof.

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Zankapfel: Der Zustand des Wagenhoffer Friedhofs war Thema bei der Bürgerversammlung. Viele Wagenhoffer warfen der Samtgemeinde als Träger des Friedhofwesens Versäumnisse und Fehler vor.

Indes, eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema war kaum möglich, dennoch gab es letztlich vor allem durch das Engagement von Detlef Kernbach vom Kirchenvorstand und von Bödecker zumindest einen kleinen Fortschritt. Einige Bäume auf dem Gelände mit störenden Wurzeln sollen in Eigenregie beseitigt werden.

Erster Samtgemeinderat René Weber hatte immer wieder betont, dass man mehr zu Pflege und Zustand des Friedhofs von Seiten der Verwaltung tun könne, das dies aber Kosten verursache, die über örtliche Steuern kompensiert werden müssten (siehe Text unten). Ehrenamtliche Tätigkeit könne da helfen, so Weber.

Dennoch forderten viele der 20 anwesenden Bürger mehr Maßnahmen durch die Samtgemeinde bei der Pflege. Die Bürger sahen sich zudem von der Samtgemeinde unter anderem im Stich gelassen bei den Gestaltungsvorschriften in Sachen Grabstellen, es gab heftige Vorwürfe - zeitweise wurden beide Seiten laut. Auch die Grabbelegung wurde kritisiert. Neue Gräber würden kreuz und quer eingerichtet, das habe es früher nicht gegeben, so ein Vorwurf, den die Samtgemeinde entschieden zurück wies.

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So entstehen die Friedhofsgebühren

Nach Aussage der Samtgemeindeverwaltung werden die Friedhofsgebühren für Bestattungen nur anhand der Kosten für diese kalkuliert (plus der Abschreibungen, in Wagenhoff für die Kapelle rund 2815 Euro jährlich). Kosten für Grünflächenpflege und Investitionen trägt die öffentliche Hand.

Bei Gebührenplus fließt Geld in eine individuelle Rücklage je Friedhof. Die liegt in Wagenhoff derzeit bei Null: Entsteht aufgrund weniger Beerdigungen (im Schnitt zehn jährlich in Wagenhoff) ein Gebührenminus (seit Jahren in Wagenhoff, 2013 bereits knapp 780 Euro) muss die Gemeinde die Differenz ausgleichen.

Entsteht ein Überschuss, fließt Geld auch in die Investitionsrücklagen. Für die elf Friedhöfe in der Samtgemeinde beträgt diese insgesamt derzeit rund 25.000 Euro.

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