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Bürgermeister will Supermarkt statt altem Abriss-Hof

Osloß Bürgermeister will Supermarkt statt altem Abriss-Hof

Osloß. Bekommt Osloß nach langen Jahren des Wartens doch noch einen Supermarkt? Bürgermeister Jens Dürkop will mit dem Eigentümer des alten Hofes an der B 188 über einen Verkauf an die Gemeinde verhandeln. „Der Schandfleck könnte schon bald zum Sahnestück von Osloß werden“, sagt Dürkop.

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Abrisshof in Osloß: Bürgermeister Jens Dürkop will das Grundstück an der B 188 kaufen und einen Supermarkt ansiedeln.

Quelle: Photowerk (cc)

Für Dürkop sind die Chancen, etwas aus dem 5500 Quadratmeter großen Grundstück zu machen, so gut wie nie. Nach langen Jahren, in denen der alte Hof mehr und mehr in sich zusammenfiel, hat der Kreis jetzt den Teilabriss angeordnet. Doch dabei soll es laut Dürkop nicht bleiben. Seine Idee: ein 800 Quadratmeter großer Supermarkt mit Postagentur, im hinteren Bereich ein Reihenhaus mit fünf Wohnungen und vielleicht auch eine SB-Tankstelle. Gespräche mit einem Investor habe er geführt, so Dürkop.

„Wir müssen offensiv an die Sache herangehen. Mit einem Teil-Abriss des Hofes kann sich die Gemeinde nicht zufrieden geben“, meint Dürkop. Und das heißt für ihn: Bevor ein unbekannter Investor kommt, sich das attraktive Grundstück sichert und mit Wohnhäusern zubaut, wird die Gemeinde selbst aktiv. Trotz der Nähe zur Weyhäuser Klanze sieht Dürkop Potenzial für einen Supermarkt. Der Standort sei für den Durchgangsverkehr attraktiv und zugleich für Osloßer gut erreichbar. Zudem werde Osloß attraktiver für Menschen, die eine Wohnung oder ein Haus suchen.

Dürkop will jetzt mit dem Eigentümer einen Kaufpreis aushandeln und diesen dem Rat zur Abstimmung vorlegen. „Vielleicht hat der Eigentümer ja auf den richtigen Zeitpunkt für einen Verkauf gewartet. Wenn wir einen realistischen Preis bieten, haben wir gute Chancen, das hinzubekommen“, meint der Bürgermeister.

alb

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