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Bürgermeister spricht vor Kriegsveteranen

Gifhorn / Ukraine Bürgermeister spricht vor Kriegsveteranen

Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich und Kulturamts-Chef Dr. Klaus Meister nahmen am vergangenen Freitag in der ukrainischen Partnerstadt Korssun an einer Festveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der Kesselschlacht bei Korssun, die 250.000 Tote forderte.

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Ehrenbezeugung: Matthias Nerlich nahm in der ukrainischen Partnerstadt an einer Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Kesselschlacht bei Korssun teil.

„Von Unruhen wie im 140 Kilometer entfernten Kiew haben wir nichts mitbekommen“, so Nerlich. Im öffentlichen Leben in Korssun sei die politische Lage kein Thema: „Aber im Privaten beschäftigt es die Menschen täglich.“ Die Meinung in der Bevölkerung sei tief gespalten: „Auf der einen Seite gibt es die Regierungs-Befürworter, auf der anderen die Gegner. Auch in Korssun.“

Nerlich und Meister waren auf Einladung des Korssuner Bürgermeisters Wassilij Babenko zu der Veranstaltung gereist. Und sie waren die ersten Deutschen, die daran teilnehmen durften. Nerlich legte Blumen am Ehrenmal nieder und hielt gar während des Festaktes mit mehreren Hundert Gästen im Korssuner Kulturzentrum eine Rede. Die sei für 13 Uhr vorgesehen gewesen: „Aber bis 12 Uhr stand noch nicht fest, ob ich die Rede auch wirklich halten werde.“

Als es schließlich doch so weit war, „war mir schon etwas mulmig zumute“, räumt der Gifhorner Bürgermeister ein. Im Auditorium saßen neben uniformierten und mit Orden behängten Kesselschlacht-Veteranen auch der Gouverneur des Regierungsbezirks, Parlamentsabgeordnete und ein Berater von Präsident Janukowytsch.

Nerlich sprach vom Weltkrieg als „schwarzes Kapitel“, vom Abbau von Vorurteilen und Jugendprojekten im Rahmen der Städtepartnerschaft. Im Anschluss gab‘s Applaus und Nerlichs Tischnachbar, ein Armee-General, habe ihm zu seiner „tollen Rede“ gratuliert.

jr

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