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Bürgerkrieg in Syrien: Isenbütteler suchen Platz für Flüchtlinge

Isenbüttel Bürgerkrieg in Syrien: Isenbütteler suchen Platz für Flüchtlinge

Isenbüttel. Es ist Bürgerkrieg: Was die Menschen in Syrien durchmachen, können sich die Menschen in Isenbüttel wohl kaum vorstellen! Und schon bald sollen die Isenbütteler syrischen Flüchtlingen Asyl gewähren - wie jede andere Kommune auch.

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Bürgerkrieg in Syrien: Tag für Tag kommen unschuldige Zivilisten ums Leben! Wer es aus dem Land heraus schafft, hofft andernorts auf Asyl - von Millionen Flüchtlingen kommen nun 37 in Isenbüttel unter.

Mehr als 100.000 Menschen sind tot. Rund 2,6 Millionen Syrer flohen aus ihrem Land und mehr als vier Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht - alles Zahlen der Vereinten Nationen. Der Bürgerkrieg zwischen Truppen der Regierung von Präsident Baschar al-Assad und Kämpfern verschiedener Oppositionsgruppen bringt Tag für Tag unschuldige Zivilisten um. Dabei hat alles mit friedlichem Protest angefangen - mit dem Arabischen Frühling, der Bewegung für Demokratisierung zu Beginn des Jahres 2011.

Wer dem Bürgerkrieg entkommen konnte und es aus Syrien heraus geschafft hat, hofft andernorts auf Asyl. Wer es bis nach Deutschland schafft, landet zunächst im Grenzdurchgangslager in Friedland (Kreis Göttingen). Von dort werden die Flüchtlinge auf die Landkreise verteilt - und der Kreis Gifhorn verteilt sie auf seine Samtgemeinden.

„Wir werden wohl 37 Flüchtlinge aufnehmen“, sagte Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff am Donnerstagabend im Samtgemeinderat. „Wir suchen Wohnungen, aber es ist nicht leicht - doch wenn keiner vermieten will, kaufen wir halt Häuser!“, ist er zur Solidarität mit den Asylbewerbern entschlossen. Jetzt ist nur noch die Frage: Wo gibt‘s Leerstand in der Samtgemeinde Isenbüttel? Auf Tipps hofft der Bürgermeister unter Tel. 05374-8830 .

til

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