Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Bündnis hält Erinnerung an Kriegsende aufrecht

Gifhorn Bündnis hält Erinnerung an Kriegsende aufrecht

Gespräche mit Flüchtlingen und ein Gedenkgottesdienst: Das Gifhorner Bündnis Bunt statt braun und die Kirchen erinnern am Freitag, 8. Mai, in der Fußgängerzone an das Kriegsende vor 70 Jahren.

Voriger Artikel
Nächster Bahnstreik: Einschränkungen für Pendler
Nächster Artikel
Mehr als 200 km/h: Zwei Raser erwischt

„Unser Kreuz hat keine Haken“: Das Bündnis Bunt statt braun und die Gifhorner Kirchen informieren am Freitag, 8. Mai, zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges.

Quelle: Photowerk (sp)

„Wir wollen mit Flüchtlingen verschiedener Generationen ins Gespräch kommen“, so Bündnis-Sprecher Martin Wrasmann. Die Vorbereitungen der relativ kurzfristig geplanten Veranstaltung laufen seit voriger Woche auf Hochtouren. Auch in diesen Tagen werden noch Zeitzeugen gesucht. „Wir müssen sehen, wer im einzelnen am Freitag kommt.“

Fest steht, dass in Höhe des Kaufhauses Schütte ein Infostand aufgestellt wird, so Bündnis-Sprecherin Marion Köllner. Ab 17 Uhr will Bunt statt braun mit Passanten sprechen und die Erinnerungen an das Kriegsende wach halten. Aber nicht nur daran: Es geht auch darum, an die Konflikte nach 1945 zu erinnern und die Krisen von heute zu thematisieren. Deshalb sollen auch Flüchtlinge von heute Auskunft über ihre Situation geben. Zum weiteren Programm gehören Musikvorführungen, Lesungen und Rezitationen.

Um 18.45 Uhr startet ein Schweigemarsch in Richtung St.-Nicolai-Kirche, wo ab 19 Uhr ein Gedenkgottesdienst mit Wrasmann sowie Superintendentin Sylvia Pfannschmidt und Pastor Andreas Behr stattfindet. „Wichtig finde ich, dass man sich dieses Datum bewusst macht“, sagt Pfannschmidt. Die Sicherung des Friedens hänge auch vom Erinnern ab. Und auch wenn heute wieder mehr Flüchtlinge kommen, waren die Einschnitte nach dem Zweiten Weltkrieg für die einheimische Bevölkerung viel deutlicher zu spüren, so Behr. Sie musste die Flüchtlinge aus deutschen Ostgebieten bei sich zuhause unterbringen. So wie Köllner sieht auch Wrasmann in der Aktion eine Prävention gegen Neonazis: „Unser Kreuz hat keine Haken.“

rtm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt
Weihnachtsmärchen "Der gestiefelte Kater"

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr