Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt „Bündnis für Wohnen“ als Impulsgeber
Gifhorn Gifhorn Stadt „Bündnis für Wohnen“ als Impulsgeber
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:01 24.04.2018
Immobilienpolitischer Dialog: Experten sprachen auf Einladung der Gifhorner GWG über das Thema bezahlbarer Wohnraum. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

„Wir brauchen dringend ein Signal für mehr bezahlbaren Wohnraum“, hatte Heiner Pott vom Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen beim Neujahrsempfang gefordert – und Gifhorns GWG nahm den Ball auf: 17 Experten – auch aus der Region – diskutierten über Lösungsansätze.

Das Land verfolge das Ziel ein Bündnis für Wohnen auf den Weg zu bringen, erklärte Stefanie Nöthel, Abteilungsleiterin Städtebau und Wohnen im Bauministerium, nach der Gesprächsrunde. Arbeits- und Steuerungsgruppen – Wohnungswirtschaft, Mieterbund und Architektenkammer gehörten unter anderem dazu – seien eingerichtet.

„Ein Bündnis für Wohnen würde auch vor Ort für wichtige Impulse sorgen können“, kann sich Andreas Otto vorstellen, die Idee auf kommunale Ebene zu übertragen. Für die Zukunft sei die Förderung von bezahlbarem Wohnraum unumgänglich, fasste Otto ein weiteres Ergebnis der Diskussionsrunde zusammen. Das Interesse der Wohnungswirtschaft, der Politik und auch der Verwaltung, diese Thematik zu besprechen, sei groß. Das hätten Erfahrungen aus dem ersten Dialog gezeigt, zu dem die GWG im Jahr 2016 eingeladen habe.

Vertreter der NBank, der Investitions- und Förderbank in Niedersachsen, stellten im Gifhorner Rathaus klar: Die Lage auf dem Wohnungsmarkt sei derzeit unverändert – der Bedarf an Geschosswohnungsbau nach wie vor hoch.

Ein Trend, der vermutlich bis 2035 anhalten werde, so Otto. In den „Hotspots“ müssten sich die Verantwortlichen dann jedoch auf Grund der demografischen Entwicklung auf weniger Bürger einstellen. Kleinere Haushalte würden entstehen. „Stadt und Landkreis müssen jedoch anders betrachtet werden als die Region“, verwies Otto auf Einwohnerzuzüge und starke Kaufkraft durch VW.

„Grundsätzlich muss es jedoch der Wunsch sein, dass der Bund auch über 2020 hinaus in der Wohnraumförderung bleibt“, so Otto.

Um bezahlbaren Wohnraum umsetzen zu können, seien in Neubaugebieten auch entsprechende Quoten festzusetzen ,so der Chef der Gifhorner Wohnungsbaugenossenschaft.„Ein Weg, den es in Gifhorn schon gibt“, lobt der GWG-Chef.

Basis für die Schaffung von sozialem Wohnraum sei ein Wohnraumversorgungskonzept basierend auf Datenanalyse. „Eine Aufgabe für die Kommunen“, so Otto.

Von Uwe Stadtlich

Die Stadt Gifhorn will Platz schaffen am Fahrradständer des Bahnhofs Gifhorn-Süd: Deshalb sollen 37 herrenlose Fahrräder dort verschwinden.

24.04.2018
Gifhorn Stadt Geschäftsmann ärgert sich - Seit Tagen keine Post im Briefkasten

Seit mehr als einer Woche ist der Briefkasten von Karl-Heinz Dannheim leer. „Ich habe die Schnauze voll“, ist der Gartenbau-Unternehmer aus der Denkmalstraße 4 sauer.

27.04.2018

Um Besuchern der Stadthalle ein gefahrloses Queren der Celler Straße zu ermöglichen, machen sich CDU und Grüne jetzt für den Aufbau einer Ampel stark. Die beiden Ratsfraktionen drängen auf eine rasche Umsetzung des Projekts.

24.04.2018