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Gifhorn Stadt Bücherei hat passende Bücher für jeden Geschmack
Gifhorn Gifhorn Stadt Bücherei hat passende Bücher für jeden Geschmack
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00:32 31.08.2014
Leidenschaft fürs Lesen: Finja Hartmann (l.) und Christel Röpke kümmern sich darum, dass alle Bücher korrekt sortiert in den Regalen der Bücherei stehen. Quelle: Christian Albroscheit
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„Krimis gehen immer“, sagt Bücherei-Leiterin Christel Röpke. Und warum, das weiß Anne Brandstädter: „Man fragt sich oft: Ist das, was im Buch passiert, wirklich möglich?“ Christel Röpke hingegen liest lieber Romane, in denen sich Frauen besonders hervortun. Und so hat jede der 17 Mitarbeiterinnen im Bücherei-Team ihre Vorlieben. Gerne zu lesen ist eine Grundvoraussetzung, um in der Bücherei mitarbeiten zu können. „Das führt dazu, dass wir unsere Kunden gut beraten und auf ihre Wünsche eingehen können“, sagt Röpke.

Vielen dient die Bücherei mittlerweile als Treffpunkt, man kennt sich, tauscht sich aus und gibt sich Tipps, welche Bücher besonders lesenswert sind. Und damit es immer neuen Lesestoff gibt, werden pro Jahr bis zu 400 neue Bücher gekauft. „Wir versuchen, auf die Wünsche unserer Leser einzugehen und orientieren uns an den Bestsellerlisten“, sagt Christel Röpke.

Zweimal pro Woche hat die Bücherei geöffnet, für die Schulen im Boldecker Land gibt es gesonderte Öffnungszeiten. „Wir wollen Kinder und Jugendliche möglichst früh fürs Lesen begeistern“, sagt Christel Röpke. Für ihr Team, das nur aus Ehrenamtlichen besteht, ist klar: Bücher sollten eine herausragende Stellung im Leben eines Menschen haben.

alb

Lesetipps

Die Bücherei-Mitarbeiterinnen Celina Maier und Muriel Wiesner verraten den AZ-Lesern ihre Lieblingsbücher:

- Kathryn Stockett, Gute Geister: Jackson, Mississippi, 1963, eine junge weiße Frau schreibt gemeinsam mit einem dunkelhäutigen Kindermädchen ein Buch über deren Arbeit bei weißen Familien. Damals war das sehr riskant. „Eine bewegende Geschichte, gefühlvoll erzählt“, meinen Celina Maier und Muriel Wiesner.

- Susan Elizabeth Phillips, Mitternachtsspitzen: Ein Frauenroman, der kurz nach dem Bürgerkrieg in Amerika spielt. Es geht um Liebe, Geld und Macht. „Eine humorvoll erzählte Liebesgeschichte, die das Amerika des 19. Jahrhunderts von einer anderen Seite zeigt“, so das Urteil der Bücherei-Mitarbeiterinnen.

- Simon Beckett, Die Chemie des Todes: Der Arzt und Anthropologe David Hunter versucht den Mörder mehrerer Frauen zu finden. „Die Jagd nimmt eine ungeahnte Wendung. Ein toller Krimi, dem man gut folgen kann“, sagen Maier und Wiesner.

- Cecilia Ahern, 100 Namen: Die Protagonistin erbt von ihrer verstorbenen Freundin eine Liste mit 100 Namen, die nichts miteinander zu tun haben. Sie sucht sich einige aus und unterhält sich mit den Menschen. „Eine schön erzählte Geschichte, die auf das Leben an sich eingeht“, urteilen Muriel Wiesner und Celina Maier.

- Marc Levy, Kinder der Hoffnung: Marc Levy erzählt die Geschichte seines Vaters, der während des Zweiten Weltkriegs einer Widerstandsgruppe in Frankreich angehörte. „Durch den authentischen Hintergrund ist es eine mitreißende Geschichte“, sagen die beiden Bücherei-Mitarbeiterinnen.

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