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Brückenbau: Bald geht’s an der B188 weiter

Vollsperrung bei Brenneckenbrück droht Brückenbau: Bald geht’s an der B188 weiter

Nach dem Brückenbau ist vor dem Brückenbau: Seit Mittwoch läuft der Verkehr auf der B4 wieder durchgängig vierspurig an Gifhorn vorbei. Indessen bahnt sich auf der B188 etwas an: Eine weitere Bundesstraßen-Vollsperrung - diesmal bei Brenneckenbrück.

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Das wird das nächste große Brückenprojekt: Das Bauwerk bei Brenneckenbrück ist nicht mehr tragfähig – während des Neubaus droht die Vollsperrung der B188. Die Arbeiten an der B4 (kl. Bild) sind nach mehr als zwei Jahren am Mittwoch abgeschlossen worden.

Quelle: Cagla Canidar (2)

Gifhorn. Ein paar Restarbeiten unter der neuen Doppelbrücke sind bis Frühjahr noch zu erledigen, aber auf den Verkehr haben sie keinen Einfluss. Für die Kraftfahrer auf der B4 ist die Baustelle seit Mittwoch - da schlossen die Bauarbeiter die letzte Lücke in der Mittelschutzeinrichtung - kein Thema mehr. Nicht mal ein Tempolimit ist nötig, denn die Markierung fehle nur auf wenigen Metern, so Projektleiter Gerhard Kanter von der Landesbehörde. „Da fehlen drei weiße Striche.“

Die nächste Baustelle, die der Brücken-Fachmann aus Wolfenbüttel im Auge hat, ist längst nicht so groß wie die Doppelbrücke in Gifhorn, ihr Bau wird aber ähnlich große Auswirkungen haben. Die beiden Brücken anno 1934 und 1936 der B188 bei Brenneckenbrück sind fällig. „Die haben nicht mehr die für eine Bundesstraße nötige Tragfähigkeit.“

Sie müssen abgerissen und neu gebaut werden. Das Problem an dieser Stelle: Es gibt keinen Platz für Behelfsbrücken, unter anderem das Gasthaus und das Wohnhaus gegenüber an der Allerbrücke stehen im Weg. Heißt: Vollsperrung, weiträumige Umleitung voraussichtlich über Leiferde. „Das dauert“, weiß Kanter. Auf eine Bauzeit legt er sich noch nicht fest. Das komme auch darauf an, wie die Brücke aussehen wird, ob zum Beispiel ein Pfeiler in die Aller gerammt werden muss.

Ebenso unklar ist, wie lange es bis zum Baustart dauert. Mindestens zwei Jahre, prognostiziert Kanter. „Und das wäre schon schnell. Wir stehen am Anfang der Planungen.“

rtm

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