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Gifhorn Stadt Brose schließt Standort in Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Brose schließt Standort in Gifhorn
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20:00 01.09.2017
Geschlossen: Fahrzeugteile-Hersteller Brose hat seinen Standort im Gewerbegebiet Am Allerkanal dicht gemacht. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Der Fahrzeugteile-Hersteller Brose hat sein Werk in der Rockwellstraße 11 dauerhaft geschlossen. Auf Grund nicht mehr vorhandener Aufträge sei die Produktion schrittweise zurück gefahren und schließlich Mitte des Jahres ganz eingestellt worden, teilte Unternehmenssprecherin Katja Herrmann gegenüber der Aller-Zeitung mit.

Im Jahr 2009 hat Brose im Gifhorner Gewerbegebiet Am Allerkanal mit der Fertigung von Auto-Komponenten nach dem Just-in-Sequenz-Prinzip begonnen. „Auf Grund konzeptioneller Änderungen im Fahrzeug setzt der Kunde die am Standort gefertigte Baugruppe nicht mehr ein. Damit ist diesem Werk die Geschäftsgrundlage entzogen“, so Herrmann.

Zuletzt waren noch 30 Mitarbeiter am Standort Gifhorn beschäftigt. „Ziel unseres Familienunternehmens war es, für jeden eine Anschlussbeschäftigung zu finden“, erläutert die Unternehmenssprecherin. Die Mitarbeiter hätten von Brose Stellenangebote an anderen deutschen und internationalen Standorten der Unternehmensgruppe erhalten. „Zudem boten wir unseren Beschäftigten Unterstützung in Form von Bewerbungstrainings und professioneller Hilfe beim Jobwechsel an“, so Katja Herrmann. Dieses Angebot sei von der Belegschaft sehr gut angenommen worden.

Die Brose-Gruppe ist international tätig und beschäftigt 25.000 Mitarbeiter an 60 Standorten in 23 Ländern und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 6,1 Milliarden Euro.

Produziert werden von dem Unternehmen unter anderem elektronisch kommutierte Motoren, Tür- und Sitz-Systeme und Leichtbau-Komponenten.

Von Uwe Stadtlich

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