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Bringt Artenschutz Windparks zu Fall?

Gifhorn Bringt Artenschutz Windparks zu Fall?

Gifhorn. An 17 Standorten im Kreis Gifhorn sollen Windenergie-Vorrangflächen neu ausgewiesen oder erweitert werden. Das stößt auch bei Umweltschützern nicht auf uneingeschränkten Beifall. Die sieben in der Koordinierungsstelle Konu kooperierenden Naturschutzverbände lehnen acht Standorte strikt ab.

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Quelle: Photowerk (cc)

Mögliche Windparks bei Bokel, Lüben, Pollhöfen, Wahrenholz, Ehra, Vorhop, Teschendorf und Müden würden Konu zufolge Vögel wie Rotmilan, Kranich und Seeadler gefährden. Das erklärten die Konu-Fachleute rund um Friederike Franke am Dienstag in einem Pressegespräch zu einer Arbeitskreissitzung.

Bei einigen weiteren Standorten fehlten noch Daten, um sich ein genaues Bild machen zu können. Als unproblematisch aus Sicht des Artenschutzes schätzt die Konu mögliche Vorranggebiete ein, die der Zweckverband Großraum Braunschweig bei Bettendorf, Stöcken, Suderwittingen und Barwedel vorsieht.

Jene der Gifhorner Konu sei eine von rund 1400 Stellungnahmen zu seinem Raumordnungsprogramm, die der Zweckverband prüfen wird, räumt Franke ein. Dennoch werde sie Gewicht haben: „Der Artenschutz ist ein wesentlicher Einwand, der dazu führen kann, dass ganze Windparks nicht gebaut werden dürfen.“ Die Behörde werde Wert darauf legen, rechtssichere Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus habe sie in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass der Zweckverband auf die Konu höre, sagt Franke: „Ich finde unsere Einwände schon wieder.“

rtm

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