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Brandserie im Kreis Gifhorn

Kreis Gifhorn Brandserie im Kreis Gifhorn

Kreis Gifhorn. Brände in der Nacht nach Himmelfahrt hielten Feuerwehren und Polizei in Gifhorn, Isenbüttel und Calberlah in Atem. Gibt es einen Zusammenhang zum Ausklang des Vatertags? Der Verdacht liege nahe, aber es gebe keine konkreten Hinweise, so Polizeisprecher Lothar Michels auf AZ-Nachfrage.

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50.000 Euro Schaden: Auf der Baustelle bei Calberlah brannte dieser Schaufelbagger in der Nacht zum Freitag aus.

Quelle: Sebastian Preuß

Kreis Gifhorn. In allen drei Fällen ist die Brandursache noch unklar.

Der größte Schaden entstand auf der Baustelle der Linksabbiegespur für den Rewe-Markt in Calberlah. Dort stand gegen 1.35 Uhr ein Bagger im Wert von 50.000 Euro in Flammen. Die Calberlaher Wehr löschte mit Schaum, konnte einen Totalschaden aber nicht mehr verhindern.

Wenige Stunden zuvor brannte es zwischen Gifhorn und Isenbüttel. „Heimkehrer von einer Vatertagstour bemerkten gegen 22.30 Uhr den brennenden Unterstand mit Heu- und Strohlager und alarmierten die Feuerwehr und die Polizei“, so Michels. Die Wehren aus Isenbüttel und Calberlah waren mit 50 Leuten im Einsatz, teilte David Khorshidi von der Kreisfeuerwehr mit. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis 23.40 Uhr. „Die Feuerwehr sicherte außerdem die angrenzende Weide, auf der sich sechs Pferde befanden.“ Das Feuer hatte auch den Zaun beschädigt. Schaden am Unterstand laut Polizei: 7500 Euro.

Gegen 2 Uhr bemerkten Zeitungsausträger auf dem Fischerweg in Gifhorn eine brennende Papiermülltonne. Michels: „Auf dem Weg zum Brandort wurden durch die Polizei im Umfeld mehrere zur Leerung auf den Gehwegen bereitgestellte umgeworfene Papiermülltonnen festgestellt.“ Auch auf der Fallerslebener Straße lag eine Reihe Papiermülltonnen.

Der Müll auf den Schlosswiesen nach den Himmelfahrtsfeiern blieb laut Marco Müller vom städtischen Ordnungsamt überschaubar. „Es war weniger als in den Vorjahren.“ Allerdings wurden auch zwei herrenlose Bollerwagen gefunden, einer davon nicht mehr fahrtüchtig.

rtm

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