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Brandschutzerzieher schulten 1039 Kinder

Bilanz 2016 für Gifhorn Brandschutzerzieher schulten 1039 Kinder

Über die Gefährlichkeit von Feuer aufklären, das Absetzen eines Notrufes üben, den Umgang mit einem Feuerlöscher trainieren oder ein Atemschutzgerät erklären: Oberbrandmeister Michael Sohr (50) ist seit 1989 zuständig für die Brandschutzerziehung bei Gifhorns Feuerwehr. 1039 Kinder und 311 Erwachsene schulten Sohr und sein Präventionsteam allein 2016.

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Das will gelernt sein: Die Gifhorner Feuerwehr schult regelmäßig Kinder - auch der Umgang mit einem Feuerlöscher gehört dazu.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. „Es waren 54 Gruppen, die im vergangenen Jahr von unserem Präventionsangebot Gebrauch gemacht haben.“ Gemeinsam mit Andreas Bothner, Mark Drewitz, Christopher Neumann und Marvin Jenssen ist Sohr fast wöchentlich in Sachen Brandschutzerziehung gefragt. „Kindergarten-Gruppen kommen direkt ins Gerätehaus, wir sind jedoch auch häufig bei Schulen zu Gast und informieren vor Ort“, erklärt Sohr, der ehrenamtlich und mit viel Eifer bei der Sache ist. „Geschult werden ausschließlich Gruppen aus dem Kernstadtgebiet“, verweist Sohr darauf, dass die übrigen Ortswehren eigene Brandschutzerzieher haben.

Sich auf das Niveau eines Kindes einstellen und komplizierte Sachverhalte einfach darstellen: Sohr und sein Team haben sich durch ein Trainerteam, das auf Bezirksebene ausbildet, und Seminare an der Landesfeuerwehr-Schule darauf vorbereitet. „Die Kinder müssen es verstehen - einzig und allein darum geht‘s“, sagt Sohr, der bereits seit dem zehnten Lebensjahr Mitglied der Wehr ist. Aber auch die Ausbildung von Jugendlichen und Erwachsenen bereitet Sohr viel Freude. „Zwei Flüchtlingsgruppen waren 2016 zu Gast“, so der Oberbrandmeister. Einer der Flüchtlinge habe auf das Schlauchboot der Wehr gedeutet. „Er hat mir berichtet, dass er in einem solchen Boot - mit 30 Menschen besetzt - über das Mittelmeer gekommen ist“, so Sohr.

Einige Menschen seien ins Wasser gefallen und ertrunken. „So etwas macht betroffen und nachdenklich“, sagt Sohr.

ust

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