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Bohrturm erinnert an die Ölförderung

Neubokel Bohrturm erinnert an die Ölförderung

Neubokel. Vor vielen Jahren sprudelte in Neubokel das Erdöl, inzwischen fließt nur noch das Erdölwartegeld. Ortsbürgermeister Torsten Genz, zugleich Vorsitzender der örtlichen Ölgesellschaft, hatte nun die Idee, an die Öl-Historie zu erinnern - mit Bohrturm-Modell und Hinweistafel im Kaiserholz.

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Einweihung: Die Neubokeler haben nun eine Gedenkstelle errichtet für die Geschichte der Erdölförderung in ihrem Ort.

Quelle: Chris Niebuhr

Dort war ein Ölfeld, das bis 1963 ausgebeutet wurde. Noch heute steht dort eine alte Maschinenhalle, die nun als Stall dient. Eine Vorläufergesellschaft der heutigen DEA hatte sich in den 1930er Jahren die Förderrechte in der Region gesichert und auch einen Vertrag mit 72 Neubokelern geschlossen. Das Recht erhält sich die DEA bis heute durch die Zahlung von Ölgeld als Wartezins.

„Wir kommen alle zehn Jahre in unserer Ölgesellschaft zusammen und zahlen es aus, es ist schließlich nicht wirklich viel Geld“, sagte Genz mit einem Schmunzeln. Wichtiger sei es, das Wissen um diesen Teil der Ortsgeschichte aufrecht zu erhalten. Daher auch seine Idee, am alten Ölfeld im Kaiserholz ein Modell eines Bohrturmes mit einer Hinweistafel zur Ölgeschichte zu errichten.

Das Modell hat Genz gemeinsam mit seinem Vater und seinem Neffen gebaut, es ist ein kleinerer Nachbau eines der gut zwölf Meter hohen Originaltürme. Daran befestigten die Neubokeler nun zur Einweihung die Tafel mit den Infos zur Geschichte der Ölförderung. Der Gedenkort liegt auch am Wanderweg in Neubokel, so dass auch Ortsfremde auf die Historie aufmerksam gemacht werden. n

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