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Gifhorn Stadt Böden immer noch zu nass zum Beackern
Gifhorn Gifhorn Stadt Böden immer noch zu nass zum Beackern
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00:22 18.03.2018
Zu nasse Böden: Die Landwirte werden unruhig, denn es ist März und sie müssen eigentlich auf den Acker. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

Im Märzen der Bauer das Schlauchboot aufbläst: Eigentlich müssten Gifhorns Landwirte längst auf ihren Äckern arbeiten, doch die Böden sind immer noch viel zu nass – und das schon seit vorigem Sommer.

„Die Frühkartoffeln müssten jetzt eigentlich gepflanzt werden“, sagt Klaus-Dieter Böse, Geschäftsführer des Kreislandvolks. Ebenso die Sommergetreide: „Die Bauern werden unruhig. Sie würden gern auf die Äcker – und müssen es eigentlich auch.“

So wie Henning Kuhls aus Neubokel. „Wir können keine Kartoffeln pflanzen. Man kann nichts machen.“ Bevor man später ins andere Extrem gerate: „Wenn es los geht, kommt alles auf einmal. Dann überschlägt man sich.“

Grund ist die anhaltende Nässe im Boden. Zum Teil sei dieser in tieferen Lagen noch gefroren, so dass das Regenwasser der vergangenen Tage nicht versickere, sondern wieder als Seenlandschaft auf dem Acker stehe, seufzt Böse. Es sei noch nicht zu spät für die Vorbereitung der Böden. Doch: „Man weiß nicht, was der April noch bringt.“

Der Spargel sei zwar im Boden, die Vorbereitungen für die Tunnel seien abgeschlossen, sagt Kuhls, der den Spargelhof zusammen mit seinem Bruder Jürgen betreibt. Doch: „Wir brauchen Sonne. Und wir brauchen zwölf Grad, dass er anfängt zu treiben.“ Und das über mindestens neun Tage konstant. Stattdessen steht am kommenden Wochenende der nächste Frost an.

Im vorigen Jahr sei der erste Spargel nach herkömmlichem Anbau am 28. März geerntet worden, sagt Kuhls. Das kann er diesmal wohl knicken. „Dieses Jahr rechne ich nicht vor dem 10. April mit dem ersten Spargel.“ Ausnahme: Die beiden Hektar, die Kuhls mit einer Spargelheizung wärmt – über Rohre im Boden mit Biogasanlagen-Abwärme. Da könnte es vielleicht Ostern so weit sein.

Von Dirk Reitmeister

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