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Gifhorn Stadt Blaualgenwachstum im Schlosssee hat abgenommen
Gifhorn Gifhorn Stadt Blaualgenwachstum im Schlosssee hat abgenommen
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15:00 29.09.2018
Gifhorner Schlosssee: Das Blaualgenwachstum ist zurück gegangen. Quelle: Andrea Posselt Archiv
Gifhorn

Zwar gebe es im Abflussbereich der Aller am Gerberwehr noch ein aktives Wachstum – zum Beispiel Wasserlinsen – doch die typische Trübung und Geruchsbelastung durch das Blaualgenwachstum sei zurück gegangen.

Steuerungsmaßnahmen ab Anfang September

Anfang September hatte der Aller-Ohre-Verband in Abstimmung mit dem Landkreis Gifhorn eine Aufstellung von Warnhinweisen aufgrund des erhöhten Blaualgenwachstums im Schlosssee veranlasst. Zusätzlich wurden Wehrsteuerungen zum Erhöhen des Wasseraustausches durchgeführt und ein Belüfter in das Gewässer eingesetzt. Nach den ausdauernden warmen Sommertemperaturen erwärmte sich der Schlosssee bis auf 22 Grad Celsius.

Hohe Temperaturen und geringe Wassermenge

Am Verbandsgebäude in Gifhorn wurden im Juli nur 40,2 Millimeter und im August 20,3 Millimeter Niederschlag gemessen, es gab kaum einen durch Regen bedingten Austausch im Gewässer. Ebenfalls war der Isezufluss durch hohe Wassertemperaturen und geringe Wassermengen geprägt, so dass ein deutlich geringerer Austausch stattfand. Da der See an seiner tiefsten Stelle nur knapp unter drei Meter tief ist, konnten Pflanzen und Blaualgen gut wachsen.

Belüftung verhindert Fischsterben

Die Belüftung am Verbindungswehr zur Ise diente auch der Lebensraumverbesserung für die Fische im Schlosssee, da auch die Sauerstoffwerte im Gewässer auf ein bedenkliches Maß gefallen waren. Es fand aber kein außergewöhnlich hohes Fischsterben statt.

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