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Gifhorn Stadt Bilanz im Großen Moor
Gifhorn Gifhorn Stadt Bilanz im Großen Moor
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23:03 29.07.2013
Im Moor: Gerhard Braun und Christian Starkloff vom Nabu werfen einen Blick auf Sonnentau, eine der typischen Pflanzen. Quelle: Chris Niebuhr
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Wollgras ist eine der typischen Hochmoorpflanzen, die in dem sonst artenarmen Lebensraum ihren Platz haben. Christian Starkloff, Diplom-Ingenieur und Projektleiter, erläutert: „Die Blätter des Wollgrases werden im Laufe der Zeit welk, fallen ab und bilden eine neue Torfschicht mit.“ Als Hauptaufgabe komme die Schichtbildung jedoch dem Torfmoos zu, das ebenfalls gepflanzt werde.

Das neue, auf drei Jahre angelegte Moor-Projekt des Nabu ist Anfang des Jahres gestartet. Wollgraspflanzungen sind eine der Arbeiten im Moor, finden in der Zeit von Mai bis jetzt statt. Das ebenfalls bedeutsame Torfmoos wird erst im Herbst gepflanzt. Weitere Arbeiten sind zum Beispiel die Totholzschaffung für Reptilien, das Entfernen fremdländischer Gehölze und das Freistellen alter Fischteiche. Der Nabu arbeitet mit Absolventen freiwilliger Dienste und mit straffällig gewordenen Jugendlichen zur Wiedereingliederung.

Mehrere Sponsoren fördern das Projekt, die Vattenfall-Stiftung ist mit 15.000 Euro in diesem Jahr der zweitgrößte Geldgeber des Nabu.

„Für die kommenden Jahre benötigen wir auch noch neue Sponsoren“, sagt Starkloff. Mit dem Erfolg der Wollgraspflanzungen zeigt er sich trotz der aktuellen Trockenheit sehr zufrieden.

cn

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