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Biker kritisieren Umbau an B4

Gifhorn Biker kritisieren Umbau an B4

Mit der Erneuerung der B 4-Westumgehung Gifhorns wollte die Landesbehörde für Straßenbau auch die Sicherheitsstandards erhöhen. Dabei seien die Motorradfahrer vergessen worden, kommt nun Kritik aus Bikerkreisen.

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Kritik am erneuerten B-4-Teilstück: Für Motorradfahrer gibt es keinen Unterfahrschutz.

Quelle: Cagla Canidar

Als Mittelstreifen keine Leitplanken mehr, sondern Betonwände: Diesen bei Autobahnen inzwischen üblichen Standard gibt es jetzt auch auf der B 4. An den Fahrbahnrändern dagegen bleibt es bei Metall-Leitplanken. „Alle nagelneu, aber es gibt keinen Unterfahrschutz“, sagt Gerd Krakau. Die Stahlpfosten seien unverkleidet, hätten keine Schaumstoffummantelungen, ist dem 62-Jährigen aus Gifhorn aufgefallen, der seit mehr als 40 Jahren Motorrad fährt. Bei einem Sturz sei das für Motorradfahrer lebensgefährlich, kritisiert er.

„Ein Unterfahrschutz ist keine Pflicht“, sagt Bernd Mühlnickel von der Landesbehörde für Straßenbau. „Dann müssten wir alle Autobahnen damit ausstatten.“ Mit Polizei und den Straßenmeistereien sei abgesprochen gewesen, dass an der B 4 kein Unterfahrschutz nötig sei. Sie sei nicht mit einschlägig bekannten Routen wie im Reitlingstal im Elm oder Okertal im Harz zu vergleichen, wo sich Motorradunfälle häuften. So habe die Gifhorner Umgehung keine scharfen Kurven. „Es gab nie Auffälligkeiten auf der B 4.“

Lutz Dietrich von der Kreisverkehrswacht stimmt dennoch Krakau zu. „Das sollte eigentlich gemacht werden.“ Denn es fahren ihm zufolge durchaus sehr viele Motorräder auf der B 4. „Das sind ja auch keine hohen Kosten.“

rtm

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