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Gifhorn Stadt Biber nagt Birke an der Oker um
Gifhorn Gifhorn Stadt Biber nagt Birke an der Oker um
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00:15 03.12.2012
Nun auch an der Oker: Der Meinerser Karl Heuer hat Nagespuren vom Biber entdeckt. Quelle: Chris Niebuhr
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Nach Brome und Weyhausen nun auch Meinersen: Die Okeraue nördlich des Ortes ist anscheinend inzwischen Lebensraum eines Bibers. Der Meinerser Karl Heuer (78) hat auf seinem Grundstück am Fluss Nagespuren des Tieres entdeckt.

„Von so etwas habe ich hier bei uns bisher noch nie gehört“, sagt Heuer.

Vor einiger Zeit war ihm aus der Ferne eine recht schief stehende Birke aufgefallen. Heuer sah sich das genauer an und hatte eine erste Vermutung, da Nagespuren am Baum zu sehen waren. Auch ein paar andere Bäume wiesen Spuren auf. Dann stürzte die dünn genagte Birke im Wind um, Heuer entdeckte Stellen an dem Baum, wo offensichtlich ein Biber Äste abgenagt und weggeschleppt hatte.

Mittlerweile fehlt auch die komplette Spitze des Baumes, die Nagespuren wirken noch sehr frisch. „Gesehen hatte ich so etwas ja schon mal auf Bildern, aber hier bei uns in der Natur noch nicht“, sagt der 78-Jährige. Das Grundstück an der Oker ist schon lange im Besitz seiner Familie. Einst hatte Heuers Großvater einen Teil erworben, einen anderen ein Cousin des Großvaters.

Heuer erzählt, er schaue sich inzwischen zwar immer wieder am Fluss um, doch weitere Spuren oder den Biber selbst habe er noch nicht entdecken können. Die Tiere sind allerdings auch nachtaktiv. „Nur die Bisamratten, die sieht man ja öfter mal hier.“

In der Ohre bei Brome gibt es schon länger einen Biberbestand. Und an der Aller bei Weyhausen waren in jüngerer Zeit ebenfalls Spuren von den Tieren entdeckt worden.

cn

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