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Biber leben mitten in Gifhorn

Bissspuren am Allerufer entdeckt Biber leben mitten in Gifhorn

Biber mitten in der Stadt: In Gifhorn deuten jetzt Bissspuren an Bäumen am Allerufer eindeutig darauf hin.

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Biberspuren, Foto: Cagla Canidar

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. „Ich habe gedacht, ich gucke nicht richtig“, berichtet Manfred Oldag von seinem Spaziergang neulich an der Aller. Mehrere Pappeln seien angenagt. „Da kann sich die Stadt ja künftig Baumfällarbeiten sparen“, schmunzelt der Gifhorner.

Für Silke Westphalen vom Aller-Ohre-Verband ist diese Nachricht keine Überraschung. „Das war nur eine Frage der Zeit.“ Stetig sei die Population des Nagers im Kreis Gifhorn gewachsen, der Biber sei von Osten eingewandert und habe den Kreis längst in Richtung Westen durchquert.

Biberdämme gebe es zuhauf im Landkreis, der bekannteste sei in Brome. „Bisher haben wir bei allen Biberdämmen Lösungen gefunden“, sagt Westphalen. Dazu gebe es in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises ein Bibermanagement. An der Aller bei Gifhorn gebe es keine Dämme. Der Fluss sei dort schon breit und vor allem so tief, dass der Eingang zum Biberbau von vornherein unter Wasser stehe und der Biber es somit dafür erst gar nicht mehr aufstauen müsse.

Insofern hat der Aller-Ohre-Verband in der Stadt vor allem ein Auge auf die Bäume, die künftig ins Wasser fallen werden. „Wir gucken dann, ob der Baum den Abfluss behindert. Wenn nicht, lassen wir ihn erst einmal liegen.“

„Der Biber legt den Baum nicht aus Spaß um, sondern um an die jungen Triebe zu kommen, die oben wachsen.“ Um Bäume zu entfernen, müsse der Verband nicht erst die Untere Naturschutzbehörde konsultieren.

rtm

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